Sinner jagt madrid-triumph: kann er djokovic' rekord knacken?
Madrid fiebert! Jannik Sinner, die Nummer 1 der Welt, steht kurz vor dem vierten Masters 1000-Titel in dieser Saison und könnte dabei gleich noch einen historischen Moment erleben. Nach den Siegen in Indian Wells, Miami und Monte Carlo winkt ihm im Mutua Madrid Open das nächste große Ziel – und die Chance, einen Rekord zu brechen, der jahrelang unantastbar schien.

Der weg ins finale: fils steht im weg
Als nächstes trifft Sinner auf Arthur Fils, den jungen französischen Wildcard-Spieler. Das bisher einzige Duell zwischen den beiden, im Januar 2023 in Montpellier, ging klar an den Italiener mit 7:5 und 6:2. Fils, der sich mit großem Selbstvertrauen präsentiert, betonte, dass er „sein Bestes geben“ und „genießen“ werde, obwohl er sich der Aufgabe bewusst ist, gegen den Weltranglisten-Ersten anzutreten. Seine Worte könnten aber auch ein Zeichen des Respekts für Sinner sein, anstatt einer Kapitulation vor der vermeintlichen Übermacht.
21 Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Sinner präsentiert sich in herausragender Form. Sein Sieg gegen Rafa Jódar im Viertelfinale unterstreicht diese beeindruckende Serie. Sollte er auch Fils bezwingen und anschließend das Halbfinale in Rom erreichen, würde er Novak Djokovic' Rekord für die längste Siegesserie in Masters-Turnieren übertreffen – ein Szenario, das die Tenniswelt in Atem hält.
Die Zahl ist bemerkenswert: 26 Masters 1000-Siege insgesamt. Das zeigt, dass Sinner nicht nur eine Momentform erlebt, sondern eine nachhaltige Dominanz an den Tag legt. Die Frage ist nun, ob er in Madrid den nächsten Schritt gehen und die Tennisgeschichte neu schreiben kann. Die Atmosphäre auf der Manolo Santana-Anlage verspricht ein packendes Duell, bei dem der Druck auf Sinner zwar enorm ist, aber auch seine unglaubliche Konstanz zum Tragen kommen könnte.
Das Spiel zwischen Sinner und Fils wird am Freitag um 16:00 Uhr auf der Manolo Santana-Anlage ausgetragen und live auf Teledeporte, RTVE Play, Movistar+ und MARCA.com übertragen. Die Augen der Tenniswelt sind auf diesen Moment gerichtet, in dem sich eine neue Ära im Herren-Tennis abzeichnen könnte.
