Simone biles: comeback 2028? die gymnastikanzeige hält sich alle optionen offen!
Los Angeles, 2028 – Die Frage brennt den Fans weltweit in den Nägeln: Wird Simone Biles, die erfolgreichste Turnerin aller Zeiten, bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles noch einmal alles geben? Die Antwort ist, wie Biles selbst bei einem CNN-Interview erklärte, überraschend offen: 50:50.
Die mentale belastung: mehr als nur körperliche form
Zwei Jahre vor den Spielen räumt die US-Amerikanerin ein, dass die Entscheidung alles andere als leichtfertig getroffen wird. „Ich habe das Gefühl, es steht immer noch 50:50, und die Zeit drängt, denn es ist fast Mitte 2026“, so Biles. Aber es ist nicht nur der Zeitdruck, der hier eine Rolle spielt. Vielmehr betont sie die immense Bedeutung ihrer mentalen Gesundheit. „Körperlich bringen mich meine Trainer in Form, aber mental ist enorm wichtig und erfordert viel Engagement. Der Weg ist lang, aber es ist harte Arbeit.“
Die elfmalige Olympia-Medaillengewinnerin (7x Gold, 2x Silber, 2x Bronze) hat sich nach den Sommerspielen 2024 in Paris eine wohlverdiente Pause gegönnt, um sich zu erholen – sowohl körperlich als auch psychisch. Ein Spagat, so gab sie unlängst zu, schmerzte „ganz schön“. Pilates und Yoga stehen zwar auf dem Plan, aber ein baldiges Comeback ist noch nicht in Sicht.

Von roboterstigma zur therapie: ein wendepunkt
Die Offenheit, mit der Biles über ihre psychischen Probleme spricht, markiert einen Wendepunkt – nicht nur für sie selbst, sondern auch für die gesamte Sportwelt. Nach den Turbulenzen bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021, wo sie aufgrund einer mentalen Blockade mehrere Wettkämpfe absagen musste, offenbarte sie, wie sie sich fühlte: „Alle dachten, ich sei ein Roboter, unecht. Aber im Grunde bin ich genau wie ihr. Ich bin echt.“
Diese Erkenntnis führte sie zu einer Therapie, die sie, wie sie betont, „verdiente“. Und auch wenn die Anforderungen an Top-Athletinnen oft eine nahezu perfekte Erscheinung fordern, so zeigt Biles, dass auch eine Gymnastikanzeige Schwächen haben darf – und dass es Mut erfordert, diese zu zeigen. „Heute betrachte ich es als mutig und nicht mehr so sehr als Schwäche.“
Die Frage, ob Simone Biles 2028 in Los Angeles an den Start geht, bleibt also offen. Aber eines ist klar: Ihre Ehrlichkeit und Stärke inspirieren Millionen Menschen weltweit und verändern die Art und Weise, wie wir über mentale Gesundheit im Sport sprechen.
