Sinner demütigt tabur – titelträume in paris bleiben lebendig!
Paris – Jannik Sinner hat bei den French Open einen furiosen Einstand gefeiert und sich damit eindrucksvoll in Position für den langersehnten Grand-Slam-Titel gebracht. Der Weltranglistenerste ließ dem französischen Wildcard-Spieler Clément Tabur gestern Abend wenig Widerstand entgegen und feierte einen klaren 6:1, 6:3, 6:4-Sieg. Die Erleichterung war ihm anzusehen.

Ein jahr nach der final-pleite gegen alcaraz ist sinner hungrig
Nachdem Carlos Alcaraz ihm im Vorjahr denkbar knapp den Sieg verwehrt hatte, will Sinner dieses Jahr unbedingt nachlegen. Die Abwesenheit des Spaniers aufgrund einer Verletzung kommt dem Südtiroler dabei natürlich zugute. „Es ist ein ganz besonderes Turnier für mich, und es wird von Jahr zu Jahr besser“, äußerte Sinner vor dem Match. Doch „nah dran“ reicht ihm nun nicht mehr. Er jagt den Karriere-Grand-Slam – und er jagt ihn mit einer Selbstverständlichkeit, die beeindruckt.
Die Dominanz des Italianers ist unverkennbar. Gerade die Siege in Rom, wo er seinen sechsten Masters-Titel in Serie einfuhr, nach den Triumphen in Paris (2025), Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid, sprechen eine deutliche Sprache. Sinner präsentiert sich in Höchstform und scheint bereit, jede Herausforderung anzunehmen.
Als Nächstes steht Alexander Zverev auf dem Programm, der deutsche Topspieler, den Sinner zuletzt mehrfach bezwingen konnte. Doch die Hitze in Paris könnte ebenfalls eine Rolle spielen – wann kommt es zu den ersten Spielunterbrechungen? Die Zuschauer dürfen sich auf spannende Tage freuen, denn neben Sinner und Zverev haben auch andere hochkarätige Spieler die Chance, sich für die späteren Runden zu qualifizieren. Die Ansetzungen für Mittwoch versprechen ein Feuerwerk der Emotionen und packende Duelle.
Das Turnier ist für Sinner mehr als nur ein Wettkampf; es ist die Chance, einen Traum zu verwirklichen. Und mit seiner aktuellen Form und dem unbändigen Willen, den Titel zu holen, steht einiges für ihn im Frühling.
