Silber und bronze für deutschland im skeleton-rennen von cortina d'ampezzo

Deutsche skeleton-athleten feiern doppelten erfolg bei olympia mailand cortina 2026

Axel Jungk und Christopher Grotheer haben bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo im Skeleton-Einzel die Silber- und Bronzemedaille gewonnen. Nur der britische Athlet Matt Weston konnte sich vor das deutsche Duo setzen. Für Jungk ist es bereits die zweite olympische Silbermedaille nach Peking 2022, während Grotheer, der 2018 Olympiasieger wurde, diesmal mit Bronze belohnt wurde. Felix Keisinger belegte den sechsten Platz.

Weston bricht bahnrekord und dominiert das rennen

Weston bricht bahnrekord und dominiert das rennen

Matt Weston demonstrierte seine herausragende Form und verbesserte den Bahnrekord im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo. Er reiste als Weltmeister mit fünf Siegen in sieben Weltcup-Rennen nach Norditalien und bestätigte dort seine außergewöhnliche Leistung. Bereits im ersten Lauf hatte er einen komfortablen Vorsprung von drei Zehntelsekunden aufgebaut, den er im zweiten Lauf noch ausbauen konnte.

Sechste und siebte medaille für die deutschen schlittensportler

Mit den Medaillen von Jungk und Grotheer holen die deutschen Schlittensportler im Eiskanal bereits die sechste und siebte Medaille im sechsten Rennen. Die Rodler, angeführt von den erfahrenen Tobias Wendl und Tobias Arlt, hatten zuvor mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille vorgelegt. Die deutsche Mannschaft zeigt somit eine beeindruckende Konstanz und Stärke.

Chance auf weitere medaille im mixed-team

Für Axel Jungk und Christopher Grotheer gibt es am Sonntag im erstmals olympischen Mixed-Teamwettbewerb eine weitere Chance auf eine Medaille. Die beiden Athleten hoffen, an die erfolgreichen Einzelrennen anknüpfen und das deutsche Team erneut auf das Podium führen zu können.

Kontroverse um die disqualifikation des ukrainischen athleten

Das Sportliche Geschehen wurde im Vorfeld des Wettkampfs von der Disqualifikation des ukrainischen Athleten Mykhailo Heraskewytsch überschattet. Er hatte darauf bestanden, einen Helm mit Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus seinem Heimatland zu tragen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah darin einen Verstoß gegen die Olympischen Charta und schloss ihn vom Wettkampf aus. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigte die Entscheidung.

Ergebnisse im überblick

PlatzAthletNation
1Matt WestonGroßbritannien
2Axel JungkDeutschland
3Christopher GrotheerDeutschland
6Felix KeisingerDeutschland

Für die deutschen Skeleton-Athleten ist dieser Erfolg ein großer Höhepunkt nach einer schwierigen Saison. Axel Jungk beendete die Weltcupsaison auf dem vierten Platz, während Christopher Grotheer eine wechselhafte Saison mit einem schwachen Start und einer deutlichen Steigerung erlebte. Beide Athleten freuen sich über ihre zweite olympische Medaille.