Silber und bronze für deutschland im skeleton – britischer triumph in cortina
- Deutsche skeleton-athleten holen edelmetall in cortina d'ampezzo
- Bahnrekord von weston geknackt
- Chance auf weitere medaillen im mixed-team
- Starker leistungshöhepunkt nach schwieriger saison
- Kontroverse um die disqualifikation des ukrainers heraskewytsch
- Cas bestätigt die disqualifikation
- Ergebnisse des rennens
Deutsche skeleton-athleten holen edelmetall in cortina d'ampezzo
Axel Jungk und Christopher Grotheer haben bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 für Deutschland im Skeleton jeweils eine Medaille gewonnen. Nur der britische Athlet Matt Weston konnte sich vor das deutsche Duo setzen und sicherte sich den Goldmedaillenrang. Für Jungk ist es bereits die zweite olympische Silbermedaille nach Peking 2022, während Grotheer, der vor vier Jahren noch Olympiasieger war, mit Bronze belohnt wurde. Felix Keisinger belegte den sechsten Platz.

Bahnrekord von weston geknackt
Matt Weston steigerte während des Wettkampfs den Bahnrekord erneut, was seine Dominanz in diesem Wettbewerb unterstreicht. Die Ergebnisse der deutschen Schlittensportler sind beeindruckend: Insgesamt konnten im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo bereits sechs Medaillen im sechsten Rennen errungen werden. Die Rodler, angeführt von den erfahrenen Tobias Wendl und Tobias Arlt, hatten zuvor mit drei Goldmedaillen, einer Silber- und einer Bronzemedaille vorgelegt.
Chance auf weitere medaillen im mixed-team
Für Jungk und Grotheer bietet sich am Sonntag eine weitere Chance auf Edelmetall, wenn das erstmals olympische Mixed-Team an den Start geht. Der Sieg von Weston hatte sich bereits im Laufe der Saison abgezeichnet. Der Weltmeister reiste mit fünf Siegen aus sieben Weltcup-Rennen (darunter ein Sieg in Cortina im November) nach Norditalien und bestätigte dort seine außergewöhnliche Form.
Starker leistungshöhepunkt nach schwieriger saison
Das Ergebnis ist ein großer Erfolg für die deutschen Skeleton-Athleten. Axel Jungk, der aus Sachsen stammt und mittlerweile in Dortmund lebt, beendete die Weltcupsaison auf dem vierten Platz. Christopher Grotheer erlebte eine Saison mit einem holprigen Start, konnte sich aber im Laufe der Zeit deutlich steigern. Für beide Athleten ist es die zweite olympische Medaille ihrer Karriere.
Kontroverse um die disqualifikation des ukrainers heraskewytsch
Vor dem Wettkampf wurde die sportliche Atmosphäre von der Disqualifikation des ukrainischen Athleten Heraskewytsch überschattet. Er bestand darauf, einen Helm mit Porträts von Sportlern aus seinem Heimatland zu tragen, die im Krieg von russischen Soldaten getötet wurden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah darin einen Verstoß gegen die Olympischen Charta und schloss ihn vom Wettkampf aus. Sein Antrag auf Aufhebung der Disqualifikation vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) wurde abgewiesen.
Cas bestätigt die disqualifikation
Die Ad-hoc-Kammer des CAS wies den Antrag von Heraskewytsch nach einer Anhörung in Mailand ab. Diese Entscheidung sorgte für weitere Kontroversen, da viele Athleten und Fans die Entscheidung des IOC kritisierten. Der Fall verdeutlicht die schwierige Balance zwischen sportlicher Freiheit und politischen Erwägungen bei Olympischen Spielen.
Ergebnisse des rennens
| Platz | Athlet |
|---|---|
| 1 | M. Weston (Großbritannien) |
| 2 | A. Jungk (Deutschland) |
| 3 | C. Grotheer (Deutschland) |
| 6 | F. Keisinger (Deutschland) |
