Sigurdsson rastet aus: eklat bei handball-em – schockierende vorwürfe gegen die ehf
- Handball-em: sigurdssons wutrede – ein angriff auf die ehf
- Zeitnot und fehlende vorbereitung: der beginn des chaos
- Ehf als fast-food-unternehmen: skandalöse vorwürfe
- Die unglaubliche belastung: zwei spiele in 22 stunden!
- „Pure greatness“ – ein zynischer hohn?
- Die konsequenzen: was jetzt passiert
- Die fakten im überblick
Handball-em: sigurdssons wutrede – ein angriff auf die ehf
Dagur Sigurdsson, der Trainer der kroatischen Handballnationalmannschaft, lieferte sich gestern eine beispiellose Tirade gegen die Europäische Handballföderation (EHF). Vor dem Halbfinale gegen Deutschland am Freitag (17:45 Uhr) entlud sich der ehemalige deutsche Nationaltrainer in einer emotionalen und scharf kritischen Ansprache. Die Rede dauerte exakt 2 Minuten und 57 Sekunden und hinterließ eine bestürzte Redaktionsrunde.
Zeitnot und fehlende vorbereitung: der beginn des chaos
Sigurdsson beklagte sich vehement über die organisatorischen Umstände. „Ich hatte überhaupt keine Zeit, mich auf den Gegner zu konzentrieren“, erklärte er. „Wir sind erst um 14:30 Uhr angekommen und ich musste sofort hierherkommen.“ Die Anreise von Malmönach Herning dauerte 35 Minuten, gefolgt von einer weiteren Fahrt zurück. Eine adäquate Vorbereitung sei schlichtweg unmöglich gewesen.
Ehf als fast-food-unternehmen: skandalöse vorwürfe
„Die Europäische Handballföderation kümmert sich nicht um die Spieler, nicht um die Teams“, polterte Sigurdsson. „Die sind wie ein Fast-Food-Unternehmen. Die kümmern sich nicht um die Qualität, sie verkaufen nur.“ Er warf der EHF vor, sich wie eine reine Eventagentur zu verhalten, die nur auf Show und Profit aus sei. Die Spieler würden wie Ware behandelt, ohne Rücksicht auf ihre körperliche Belastung.
Die unglaubliche belastung: zwei spiele in 22 stunden!
Kroatien musste innerhalb von nur 22 Stunden zwei Spiele absolvieren, was Sigurdsson als „verdammt viel“ bezeichnete. Zusätzlich hatte das Team im Vergleich zu anderen Mannschaften zwei Tage weniger Pause, um insgesamt sieben Spiele zu bestreiten. „Am nächsten Morgen stecken sie uns wie Tiefkühlhähnchen in einen Bus und fahren uns hierher“, schimpfte der Trainer.
„Pure greatness“ – ein zynischer hohn?
Sigurdsson kritisierte auch den Slogan der EM, „Pure Greatness“, als zynischen Hohn angesichts der katastrophalen Bedingungen. „Ist das ‚Pure Greatness‘? Das ist absolut schockierend!“, fragte er rhetorisch. Er machte deutlich, dass er sich für die Spieler schäme und sich freue, wenn er die Halle verlassen könne.
Die konsequenzen: was jetzt passiert
Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen Sigurdssons öffentliche Kritik haben wird. Die EHF hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Handballwelt blickt gespannt auf das Halbfinale gegen Deutschland und die Reaktion der Verantwortlichen. Wird Sigurdsson’s Team trotz der widrigen Umstände eine Chance haben?
Die fakten im überblick
- Trainer: Dagur Sigurdsson (Kroatien)
- Gegner: Deutschland
- Datum: Freitag, 29. Januar 2026, 17:45 Uhr
- Kritikpunkte: Organisatorische Mängel, fehlende Vorbereitung, hohe Belastung der Spieler, kommerzielle Ausrichtung der EHF
- Rede Dauer: 2 Minuten und 57 Sekunden
