Sierre demoliert la chaux-de-fons: entscheidung in der finalserie?
Ein Schock für die Fans von La Chaux-de-Fons: Der HC Sierre hat im zweiten Auswärtsspiel der Finalserie eine deutliche 0:5-Niederlage kassiert und damit die Ausgangslage vor dem nächsten Duell dramatisch verändert. Die Walliser präsentierten sich als deutlich überlegene Mannschaft und demonstrierten eine beeindruckende Effizienz vor dem Tor.
Neuenburgs defensive hat risse
Bereits in den ersten Minuten deutete sich an, dass die Hintermannschaft des HCC vor einer schweren Aufgabe stand. Sierre drängte auf ein frühes Tor, und obwohl Viktor Östlund im Kasten der Gastgeber alles andere als passiv war, konnte er einen frühen Rückstand nur knapp verhindern. Doch die Zeichen standen früh auf Sturm: Sierre nutzte die vermeintlichen Schwächen der Neuenburger Abwehr gnadenlos aus.
Das Spiel nahm eine dramatische Wendung, als innerhalb von nur zwölf Sekunden zwei Strafzeiten gegen Sierre unterliefen. Doch statt sich zu verstecken, nutzte der HCC diese Überzahlchance auf spektakuläre Weise. Roberts Cjunskis markierte in Unterzahl die überraschende Führung – ein Moment, der die Zuschauer in der Patinoire des Mélèzes kurz verstummen ließ. Nur wenige Augenblicke später folgte der nächste Nackenschlag für Neuenburg: Im Powerplay erhöhten die Walliser auf 0:2, was den ersten Eindruck verstärkte, dass die Entscheidung bereits im ersten Drittel gefallen sein könnte.

Sierre spielt neuenburg schachmatt
Das Mitteldrittel bestätigte den Eindruck. Sierre kontrollierte das Spielgeschehen und ließ kaum Chancen für die Gastgeber zu. Samuel Asselin verpasste zwar in der 25. Minute die Vorentscheidung, doch die Treffer von Jaden Halbgewachs und Mike Völlmin in der 28. und 31. Minute stellten die Weichen auf einen klaren Sieg. Ein 0:4 zur Pause – eine Demonstration von Stärke und taktischer Reife.
Leonardo Fuhrer vollendete den Schock für Neuenburg in der 41. Minute mit einem weiteren Treffer im Powerplay. Der K.-o.-Schlag war perfekt. La Chaux-de-Fons versuchte zwar, noch einmal zurück ins Spiel zu kommen, doch Remo Giovannini hielt seinen Kasten unüberwindlich. Die Intensität des Spiels ließ im weiteren Verlauf merklich nach, da die Entscheidung bereits feststand.
Mit diesem deutlichen 0:5-Auswärtssieg hat der HC Sierre die Finalserie gehörig vor sich – und lässt die Frage im Raum stehen, ob La Chaux-de-Fons überhaupt eine Antwort auf diese Leistung hat. Sierre hat nun einen entscheidenden Schritt in Richtung Titel gemacht und die Karten komplett neu gemischt.
