Shkelqim vladi: vom tiefpunkt zum strahlenden star in aarau!
Ein Name hallt derzeit im Brügglifeld wider: Shkelqim Vladi. Der Stürmer des FC Aarau schießt sein Team förmlich ins Glück und avanciert zum Mann der Stunde. Doch der Weg zum Erfolg war alles andere als geradlinig. Im exklusiven Gespräch mit blue Sport blickt Vladi zurück auf schwierige Phasen in der Super League, verpasste Chancen in der Ostschweiz und die neu gewonnene Euphorie beim FCA.
Die magische formel: verein, umfeld und leistung
„Der FC Aarau hat definitiv einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen“, betont Vladi in einem offenen Gespräch. Es ist nicht nur die aktuelle Leistung, sondern das gesamte Umfeld, das ihn so glücklich macht. „Der Verein, die Leute, da passt einfach alles – und ja, ich fühle mich extrem wohl.“ Diese Kombination aus sportlicher Herausforderung und familiärer Atmosphäre scheint genau das zu sein, was der erfahrene Angreifer gebraucht hat, um wieder aufzuspielen.

Lehrjahre im süden: ein wichtiger schritt
Vladi blickt mit Respekt auf seine Zeit beim FC Lugano zurück. Als junger Spieler war der Wechsel in die Schweiz eine große Herausforderung. „Der Anfang war sicher nicht ganz einfach. Neue Umgebung, neue Sprache“, erinnert sich der Stürmer. Doch die zwei Jahre im Tessin bereut er keineswegs. Er sieht sie als wertvolle Erfahrung, die ihn nachhaltig geprägt hat und ihm geholfen hat, sich weiterzuentwickeln.

Das st.gallen-fiasko: eine frage der chemie
Deutlich kritischer fällt die Bilanz über seinen kurzzeitigen Aufenthalt beim FC St.Gallen aus. Vladi konnte sich dort nie wirklich entfalten und seine Erwartungen wurden nicht erfüllt. „Das halbe Jahr ist sicher nicht so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe mir eigentlich mehr Spielzeit erwartet.“ Letztlich scheiterte es an der fehlenden Chemie zwischen ihm und dem Verein. „Ich habe einfach das Gefühl gehabt, dass es nicht gepasst hat“, fasst Vladi nüchtern zusammen.

Rückschritt oder chance? vladi findet seine freude am fussball
Der Wechsel zum FC Aarau wurde von einigen als sportlicher Rückschritt bewertet. Doch Vladi sieht es anders. Er nutzte die Chance, um wieder Freude am Fussball zu finden. „Sportlich betrachtet ist es sicher ein Rückschritt. Aber für mich persönlich war es die Chance, wieder Spaß am Spiel zu haben und meine Leistung zu stabilisieren.“ Und das gelingt ihm in Aarau in beeindruckender Weise.

Die super league im visier
Doch Vladi hat noch größere Ziele vor Augen. Er möchte sich auf höchstem Niveau in der Schweiz beweisen. „Ich möchte mich auf dem höchsten Niveau der Schweiz zeigen. Ich habe noch nicht das gezeigt, was ich kann – ich kann noch mehr“, gibt er kämpferisch zu verstehen. Mit seiner aktuellen Form und seinem unbändigen Willen ist es nur eine Frage der Zeit, bis er seinen Weg zurück in die Spitze findet. Seine Trefferquote spricht eine deutliche Sprache: 1,8 Tore pro Spiel sind schlichtweg herausragend.
