Shiffrin feiert titel – und zerstört trophäe!

Ein Triumph, ein Missgeschick, ein Riesenglück: Mikaela Shiffrin hat ihren sechsten Gesamtweltcup gewonnen und damit einen historischen Rekord egalisiert. Doch die Feierlichkeiten in vollem Genuß nehmen konnten die Fans und die Ski-Queen selbst nicht – denn eine ihrer Kristallkugeln ging bei dem ausgelassenen Fest zu Bruch.

Die ski-königin schreibt geschichte – mit einem kleinen unfall

Die ski-königin schreibt geschichte – mit einem kleinen unfall

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat im Kampf um den Gesamtweltcup die deutsche Fahrerin Emma Aicher übertrumpft und bewies einmal mehr ihre Klasse. Mit ihrem Sieg teilte sie sich den Rekord der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll ein, der seit Jahrzehnten unerreicht schien. Die Freude war riesengroß, Tränen flossen in den Armen ihres Verlobten Aleksander Aamodt Kilde – ein Moment der Erleichterung nach einer Saison voller Anspannung.

Doch dann kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall. Wie Shiffrin auf Instagram verriet, wurde bei dem Öffnen einer Champagnerflasche der Korken unglücklich abgetrieben und traf eine der gläsernen Trophäen. Das Ergebnis: Die Kristallkugel zerbrach in zwei Teile. „Ups. Leider kein Aprilscherz“, kommentierte Shiffrin das Foto, das sie stolz mit ihren gewonnenen Trophäen zeigte – inklusive des Scherbenhaufens.

Der Druck war enorm: Shiffrin selbst äußerte im Interview mit dem ZDF, dass sie seit Stunden vor dem Finale nervös gewesen sei. „Seit 2 Uhr waren meine Nerven angespannt. Ich hatte gestern ein schlechtes Gefühl, es war alles zu gut, um wahr zu sein“, so die mehrfache Weltcup-Siegerin. Ihr zweiter Durchgang war entscheidend und brachte ihr den ersehnten Sieg.

Was diesen Sieg so besonders macht: Nicht nur die sportliche Leistung ist beeindruckend, sondern auch die Tatsache, dass mit einem kleinen Missgeschick die Feierlichkeiten überschattet wurden. Ein Symbol dafür, dass selbst die größten Stars nicht vor kleinen Pannen gefeit sind.

Die gebrochene Trophäe mag zwar ein Ärgernis sein, doch sie steht im Kontrast zu Shiffrins außergewöhnlichen Leistungen. Sie hat bewiesen, dass sie zu den größten Skirennläuferinnen aller Zeiten gehört – und das mit einem Augenzwinkern und einem gewissen Humor, wie der Instagram-Post beweist. Und wer weiß, vielleicht bringt ja tatsächlich ein Scherben Glück – für weitere Erfolge in der kommenden Saison!