Serie a: schiedsrichter der 27. runde bewertet

Der 27. Spieltag der Serie A hat nicht nur auf dem Rasen für Gesprächsstoff gesorgt. Die Gazzetta dello Sport hat ihre Noten vergeben – und die Schiedsrichter stehen dabei genauso unter der Lupe wie die Spieler selbst. Acht Partien, acht Unparteiische, und wie immer eine gnadenlose Abrechnung.

Wer hat bestanden, wer ist durchgefallen?

Die traditionsreiche Bewertungstabelle der Gazzetta dello Sport teilt die Direktoren des Spiels in Gewinner und Verlierer ein. Kein Schiedsrichter ist vor der Kritik sicher – das ist das Schöne und das Brutale an diesem Ritual, das die italienische Fußballkultur seit Jahrzehnten prägt. Einige Unparteiische lieferten souveräne Leistungen ab. Andere sorgten mit fragwürdigen Entscheidungen für hitzige Debatten in den Redaktionen und auf den Tribünen.

Feliciani und pairetto schließen den spieltag ab

Feliciani und pairetto schließen den spieltag ab

Der Spieltag ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Um 18:30 Uhr pfeift Feliciani die Begegnung zwischen Pisa und Bologna an – ein Duell, das in der Tabelle durchaus Konsequenzen haben kann. Und um 20:45 Uhr übernimmt Pairetto die Kontrolle beim Abendspiel zwischen Udinese und Fiorentina. Zwei Männer mit Pfeife, denen der Rest des Landes genau auf die Hände schaut.

Schiedsrichterleistungen werden in Italien mit einer Leidenschaft seziert, die anderswo kaum vorstellbar ist. Hier ist ein schlechtes Tor keine Tragödie – ein schlechter Elfmeterpfiff hingegen schon. Die vollständigen Noten der Gazzetta sprechen für sich: Wer sich in der heißen Phase der Saison einen Fehler erlaubt, der wird nicht vergessen.