Serie a: die coaches, die fantasy-manager vernichten
Eusebio Di Francesco versinkt im Fantasy-Chaos. Nach 30 Spieltagen bringt der Lecce-Coach gerade einmal 1,1 Punkte pro Partie – ein Wert, der selbst geduldige Fantacalcio-Spieler zur Verzweiflung treibt.

Die talfahrer der fantasy-tabelle
Die Regelung ist gnadenlos: Wer verliert, bekommt null Punkte. Ein Platzverweis, ein verschossener Elfmeter oder ein Eigentor durch eingewechselte Spieler kostet zusätzlich satte Minuspunkte. Di Francesco kassierte doppelt: 17 Niederlagen, sechs Remis, sieben Siege – und obendrein die Rote Karte gegen Como. Das ergibt eine Fantasiaverage von 1,1, Tiefstwert der Liga.
Knapp besser, aber dennoch auf dem Prüfstand: Paolo Vanoli. Der Fiorentina-Trainer steht bei 1,2 Punkten pro Spiel, seit er die Nachfolge von Stefano Pioli an der Seitenlinie übernahm. Die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht für alle, die in den teuren Coach investiert haben – 16 Fantacredits für einen Mann, der selten über die Null rauskommt.
Dritter im Bunde der Pechvögel: Carlos Cuesta in Parma. Mit 1,3 Punkten droht ihm das Fantasie-Aus, nachdem sein Team zwei Mal in Folge komplett leer ausging. Die 13 Credits für den Trainer wirken wie ein schlechter Scherz.
Die Kalkulation ist einfach: Wer hier setzt, verliert. Die drei Coaches sind nicht nur sportlich unter Druck, sondern auch in den virtuellen Ligen ein Risiko. Wer jetzt noch auf Dauerbrenner wie Di Francesco baut, spielt gegen sich selbst.
Die Botschaft ist klar: Tauscht ab, bevor das System euch austauscht. Die Serie A mag sich ändern – die Fantasy-Strafen bleiben gnadenlos.
