Serie a: die assists der 29. spieltag – wer steuerte die entscheidenden pässe?
Ein Schlag aufs Tor, ein Kopfball, ein Sprint – und dann das Zuspiel, das alles entscheidet. In der 29. Runde der Serie A war nicht nur das Toreschießen gefragt, sondern auch das genaue Auge für den Mitspieler. Wer lieferte die Pässe, die den Unterschied machten?
Die macher hinter den toren
Turin – Parma: 4:1. Kulenovic stand am Rand des Abseits, sprintete, zog nach innen und legte quer auf Zapata. Der Kolumbianer musste nur noch einschieben – ein Beispiel für Effizienz in der Nachspielzeit.
Inter – Atalanta: 1:1. Barella erkannte die Lücke, nahm Pasalic den Ball ab und spielte sofort Esposito frei. Der Youngster ließ Carnesecchi keine Chance – ein Konter, wie er im Lehrbuch steht.
Napoli – Lecce: 2:1. Hier half nicht nur das Spiel, sondern auch die Standardsituation. Gallo flankte von der Ecke direkt auf Siebert, dessen Kopfball saß. Später legte Politano mustergültig auf Hojlund – ein Beispiel dafür, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Juventus – Udinese: 1:0. Yildiz war es, der mit einem präzisen Pass Boga in Szene setzte. Keine Show, kein Dribbling – nur ein perfekter Moment der Übersicht.
Verona – Genoa: 0:2. Martin trat einen Freistoß, Ostigard stieg am höchsten. Kopfball, Tor, Auswärtssieg. Einfach, aber effektiv.
Pisa – Cagliari: 3:1. Hier war es Albiol, der mit einem Rückpass ins Zentrum Caracciolo bediente – ein riskantes Spiel, das diesmal aufging. Für Cagliari war es Dossena, der mit einem langen Ball Pavoletti fand.
Lazio – Milan: 1:0. Marusic schlug einen langen Ball, Isaksen nutzte den Fehler von Estupinan. Eine Einzelleistung? Nein – ein kollektiver Fehler, der mit einem präzisen Pass bestraft wurde.

Zahlen, die stutzig machen
Sechs Spiele, nur neun Assists – das ist wenig für einen Spieltag. Besonders auffällig: Sassuolo – Bologna blieb ohne jede Torvorlage. Kein Zufall, dass das Spiel 1:0 endete – und das Tor fiel nach einem individuellen Fehler.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Wer nicht in der Lage ist, den Mitspieler in Szene zu setzen, verliert auch ohne großes Tamtam Punkte. Die Serie A bleibt eine Liga der Feinheiten – und der Pässe, die sie sichtbar machen.
Die Saison neigt sich dem Ende zu, aber die kleinen Momente werden bleiben. Ein Pass, ein Lauf, ein Tor – und manchmal reicht schon ein einziger Ball, um eine Woche zu definieren.
