Serena kehrt nach 18 jahren nach berlin zurück – das rasenturnier beginnt

Am 13. Juni knacken die Schläger im Steffi-Graf-Stadion wieder über dem frisch gemähten Loliumrasen – und diesmal schlägt eine Legende mit. Serena Williams steigt nach 18 Jahren Abstinenz wieder in die Hauptstadt ein. Nicht im Einzel, sondern im Doppel, womöglich sogar ohne Partnerin, denn Victoria Mboko laboriert an einer Oberschenkelblessur. Die 44-jährige 23-fache Grand-Slam-Siegerin bleibt also das große Fragezeichen des Turniers.

Wer sonst noch in grunewald aufschlägt – und wer fehlt

Neun der zehn besten Spielerinnen der Welt sind gemeldet. Nur Iga Swiatek bleibt der Einladung fern. Aryna Sabalenka, aktuelle Weltranglistenerste und Vorjahreshalbfinalistin, will den Sprung aufs Podest diesmal vollenden. Jelena Rybakina und Coco Gauff reisen mit frischem Selbstvertrauen als Grand-Slam-Siegerinnen an. Eva Lys erhält als einzige Deutsche eine Wildcard. Fehlt außerdem: Titelverteidigerin Marketa Vondrousova, die sich auf Wimbledon vorbereitet.

Turnierdirektor Markus Zoecke lacht, als er gefragt wird, wen er noch erhofft: „Man kann eher die aufzählen, die nicht kommen.“

Die zahlen des rasenklassikers

Die zahlen des rasenklassikers

1,2 Millionen US-Dollar Preisgeld springen heraus – ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber 2025. 35.000 Besucherwerden erwartet. Tickets gibt es nur noch für die erste Runde (15. und 16. Juni) sowie die Achtelfinals (17. und 18. Juni), Rest ausverkauft. Wer spätestens am 21. Juni das Finale verpasst, muss bis zum 29. Juni warten – dann beginnt in Wimbledon der nächste Rasenreigen.

Das Steffi-Graf-Stadion bietet 7.000 Sitzplätze, drei Plätze stehen insgesamt zur Verfügung, und der Rasen hält bis zu 40 Stunden Spielbelastung pro Tag aus. Es wird eng, laut und heiß – so wie Berlin es mag.