Sensationsroman im foro italico: curtis stürmt zum em-limit!
Rom – Die italienische Schwimmnation feiert! Sara Curtis hat gestern Abend im Foro Italico für frenetischen Jubel gesorgt, als sie in einem atemberaubenden Rennen die Europameisterschafts-Norm über 50 Meter Rücken in einer Zeit von 27,07 Sekunden unterbot. Vor den Augen der Premierministerin Giorgia Meloni, die eigens anwesend war, gelang es der jungen Cuneiserin, die zuvor noch mit einer Disqualifikation und einem anschließenden erfolgreichen Einspruch zu kämpfen hatte, die bisherige Bestmarke der Niederländerin Kira Toussaint um drei Hundertstel zu pulverisieren.

Amerikanisches trainingssystem katapultiert curtis an die spitze
Die 19-jährige Curtis, die seit September in Charlottesville, Virginia, studiert und dort ebenfalls trainiert, hat das amerikanische System der Trainingsmethoden perfektioniert und nahtlos mit ihrem eigenen Talent verbunden. Ihre Entscheidung, in die USA zu gehen, scheint der Schlüssel zu diesem unglaublichen Sprung zu sein. "Ich bin überglücklich," strahlte Curtis nach dem Rennen. "Es ist toll, sich auch in der Ladephase zu verbessern. Der Morgen war turbulent, aber ich habe die Disqualifikation akzeptiert. Es ist wunderbar, am Abend schwimmen zu können, und ich bin sehr zufrieden."
Der Erfolg von Curtis ist nicht nur ein Triumph für sie selbst, sondern auch ein Hoffnungsschimmer für das italienische Schwimmteam vor den bevorstehenden Europameisterschaften in Paris. Ihre Mutter stammt aus Nigeria, was ihre Geschichte um eine zusätzliche Facette reichert. Sie ist zudem italienische Rekordhalterin über 50 und 100 Meter Freistil und erste Finalistin der Welt in dieser Disziplin – eine beeindruckende Bilanz.
Neben Curtis's Triumph gab es weitere Glanzleistungen im Rahmen des Meeting Settecolli. Marco De Tullio kehrte eindrucksvoll zu alter Stärke zurück und gewann das 400-Meter-Freistil-Rennen vor Alessandro Ragaini und seinem Bruder Luca. Simone Cerasuolo, Weltmeister über 50 Meter Brust, bestätigte seine Klasse mit einer Zeit von 26,63 Sekunden, während Ludovico Viberti mit einer beeindruckenden Zeit von 26,69 Sekunden ebenfalls auf dem Podium landete – ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft des italienischen Brustschwimmens.
Auch im Bereich der Damen gab es bemerkenswerte Leistungen. Benedetta Pilato dominierte das 100-Meter-Brustrennen in einer Zeit von 1:05,85 Minuten und zeigte damit, dass sie wieder zu alter Form gefunden hat. Gretchen Walsh aus den USA schockierte die Schwimmwelt mit einer neuen amerikanischen Rekordzeit von 24,51 Sekunden über 50 Meter Schmetterling, nur 54 Hundertstel langsamer als der Weltrekord von Sarah Sjostrom. Und Simona Quadarella krönte den Abend mit einem souveränen Sieg über 1500 Meter Freistil in einer Zeit von 15:46,19 Minuten, der drittbeste Zeit der Welt und die beste in Europa.
Die Atmosphäre im Foro Italico war elektrisierend, die Leistungen außergewöhnlich – ein Abend, der in die Geschichte des italienischen Schwimms eingehen wird. Die jungen Talente beweisen, dass Italien auch in Zukunft eine feste Größe im internationalen Schwimmbetrieb sein wird.
