Sensationelle wende bei den ewe baskets oldenburg: play-in-platz erreicht!
- Von schlusslicht zum play-in-kandidaten: eine unglaubliche geschichte
- Der aufstieg unter spasic: acht siege aus neun spielen
- Zubcic glänzt: saisonbestleistung und emotionaler moment
- Spasic analysiert: kontrolliertes spiel und verdienter sieg
- Kurioser korb: “eigentor” zählt für ludwigsburg
- Ludwigsburgs schwäche: dreierquote und fehlende konstanz
- Duell der tischler-brüder: nico gegen brandon
- Happy end auch für krunic?
Von schlusslicht zum play-in-kandidaten: eine unglaubliche geschichte
Vor zwei Monaten schienen die EWE Baskets Oldenburg am Rande des Abstiegs in der easyCredit BBL zu taumeln. Mit nur einem Sieg aus neun Spielen und als Vorletzter der Tabelle hatten die “Donnervögel” eine düstere Perspektive. Doch nach der Entlassung von Meistertrainer Predrag Krunic und der Übernahme durch Lazar Spasic begann ein kleines Wunder an der Hunte.

Der aufstieg unter spasic: acht siege aus neun spielen
Nach acht Siegen in den letzten neun Spielen stehen die Oldenburger nun wieder auf einem Play-In-Platz. Der 102:88-Sieg (56:42) gegen die MHP Riesen Ludwigsburg unterstreicht den beeindruckenden Aufwärtstrend und erhöht den Druck auf die Konkurrenz. Die EWE Arena feierte den Sieg mit der 55. ausverkauften Partie in Folge und gelben Luftschlangen.

Zubcic glänzt: saisonbestleistung und emotionaler moment
Tomislav Zubcic war der Mann des Abends. Er traf sechs von sieben Dreiern (85,7 Prozent) und erzielte mit 25 Punkten seine Saisonbestleistung. Im Live-Interview bei Dyn holte er seine beiden Töchter ins Bild und sagte: „Wir können Geschichteschreiben!“ Diese Aussage spiegelt das Selbstvertrauen und die neu gewonnene Zuversicht des Teams wider.
Spasic analysiert: kontrolliertes spiel und verdienter sieg
Lazar Spasic zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben gegen ein gutes Team gespielt, das alles versucht hat, hier zu gewinnen. In den meisten Phasen haben wir das Spiel kontrolliert und deshalb auch den Sieg verdient.“ Er bemängelte jedoch weiterhin die Defensive bei Offensivrebounds: „Das ist ein Thema, bei dem wir häufiger Probleme hatten.“
Kurioser korb: “eigentor” zählt für ludwigsburg
In der 25. Minute ereignete sich eine kuriose Szene: Ein Schuss von Elijah Hughes (Ludwigsburg) prallte vom Ring ab und landete im eigenen Korb, nachdem Brian Fobbs (Oldenburg) versuchte, den Rebound zu sichern. Da es im Basketball keine Eigentore gibt, wurde der Korb Toms Skuja zugeschrieben. Dyn-Kommentator Arne Malsch kommentierte humorvoll: „Na, das ist mal vielleicht der kurioseste Korb seit Langem!“
Ludwigsburgs schwäche: dreierquote und fehlende konstanz
Die MHP Riesen Ludwigsburg hatten große Schwierigkeiten, ihre Chancen zu verwerten. Nur 8 von 29 Dreierversuchen (28 Prozent) fanden ihr Ziel. Trainer Mikko Riipinen gratulierte Oldenburg zum effizienten Spiel und den vielen treffsicheren Spielern. Er gestand ein, dass dies für sein Team schwer zu verteidigen gewesen sei.
Duell der tischler-brüder: nico gegen brandon
Auch das Zwillings-Duell der Tischler-Brüder zwischen Nico (Oldenburg, 14 Punkte) und Brandon (Ludwigsburg, 8 Punkte) bot einen interessanten Nebenplot. Lazar Spasic betonte, dass das Team heute als Einheit aufgetreten ist und deshalb über 100 Punkte erzielt hat.
Happy end auch für krunic?
Und auch für den entlassenen Predrag Krunic scheint es ein Happy End zu geben. Der Serbe unterschrieb gerade bis Saisonende beim israelischen Erstligisten Hapoel Holon.
