Sensation in st. moritz: von allmen und monney patzen bei schweizer meisterschaften!
Schock in St. Moritz! Bei den Schweizer Meisterschaften im Super-G sind am heutigen Tag zwei absolute Topfavoriten am Kurs gescheitert: Franjo von Allmen und Alexis Monney. Ein Auftritt, der die Erwartungen der Fans jenseits aller Maßen enttäuschte und das Rennen völlig auf den Kopf stellte.
Ein tag des scheiterns für die superstars
Die Bedingungen waren knifflig, aber die hohe Ausfallrate – fast die Hälfte der ersten 65 Starter schieden aus – lässt vermuten, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielten. Von Allmen, der dreifache Olympiasieger aus Bormio, verfehlte kurz vor dem Ziel ein Tor, nachdem er zu direkt in die Kurve gefahren war. Ein fataler Fehler, der ihm den Titelträumen einen Strich durch die Rechnung machte. Noch bitterer für die Fans: Monney stürzte bereits wenige Sekunden nach dem Start, nachdem er auf dem Innenski abrutschte. Zum Glück blieb er offenbar unverletzt, aber der Schock sitzt tief.
Die Kurssetzung war offensichtlich anspruchsvoll. Sandro Manser nutzte die Gelegenheit und krönte sich mit einer Zeit von 1:16,23 Minuten zum neuen Schweizer Meister. Gael Zulauf belegte den zweiten Platz (+0,36 Sekunden) vor Loic Chable (+0,49 Sekunden). Von Allmen war bei der letzten Zwischenzeit noch knapp hinter Manser zurückgelegen, doch der Fehler kostete ihn letztendlich den Sieg. Bemerkenswert: Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt fehlte heute bei den Meisterschaften.

Corinne suter dominiert bei den damen
Im Rennen der Frauen zeigte sich hingegen ein klarer Favoritin: Corinne Suter, die ehemalige Abfahrts-Weltmeisterin, deklassierte das Feld mit einer beeindruckenden Zeit von 1:18,63 Minuten auf der Corviglia. Jasmine Flury landete mit 1,67 Sekunden Rückstand auf Suter auf dem zweiten Platz, während Daria Zurlinden mit einem Rückstand von 2,54 Sekunden den dritten Rang belegte. Ein deutliches Zeichen der Dominanz, das zeigt, dass Suter derzeit in Topform ist.
Die Niederlage von Von Allmen und Monney wirft Fragen auf. War es der Druck, die schwierigen Bedingungen oder vielleicht eine unterschätzte Konkurrenz? Die Antwort wird die kommende Zeit zeigen. Eines ist jedoch sicher: Dieser Tag in St. Moritz wird lange in Erinnerung bleiben – als der Tag, an dem die Favoriten strauchelten und die Underdogs triumphierten.
