Sensation in der aba liga: dubai triumphiert über partizan!
Ein Erdbeben im europäischen Basketball: Das Team aus Dubai hat die ABA Liga für sich entschieden – ein Titel, der weit über die Erwartungen hinausgeht und die etablierten Kräfte in Frage stellt. Der Sieg über Partizan Belgrad markiert den ersten großen Erfolg in der noch jungen Geschichte des Emirat-Clubs und wirft einen langen Schatten auf die serbische Basketballszene.

Die überraschung aus dubai setzt sich durch
Das Finale war ein nervenaufreibender Kampf, der bis zum letzten Moment spannend blieb. Am Ende setzte sich Dubai mit 83:81 im vierten Spiel durch und sicherte sich den Titel. Dabei gelang es den Emiren, die Heimstärke im Coca Cola Arena zu nutzen, wo sie die ersten beiden Partien gegen Partizan für sich entscheiden konnten. Zuvor hatte Belgrad das erste Spiel knapp mit 84:70 gewonnen.
Partizan, unter der Leitung von Joan Peñarroya, der im Laufe der Saison Zeljko Obradovic beerbt hatte, konnte die Leistung der Mannschaft zwar verbessern, doch die Konkurrenz war einfach zu stark. Ein besonders schwieriges Jahr für die Belgrader Klubs, denn auch der serbische Meistertitel entging Partizan. Auch der Erzrivale, der rote Stern Belgrad, konnte in dieser Saison nicht überzeugen und muss sich nun mit Ibon Navarro als neuem Trainer neu orientieren.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Dubai dominierte die Hauptrunde der ABA Liga mit einer Bilanz von 21:3, punktgleich mit Partizan. Entscheidend war der bessere direkter Vergleich, der den Weg ins Finale ebnete. Aleksa Avramovic (15 Punkte) und Mfiondu Kabengele (14 Punkte, 8 Rebounds) waren die auffälligsten Spieler im entscheidenden Spiel für Dubai.
Interessant ist zudem der Fakt, dass ehemalige ACB-Stars in den Reihen von Dubai zum Erfolg beitrugen. Justin Anderson, der bei Barcelona spielte, steuerte 12 Punkte und 6 Rebounds bei, während Dzanan Musa, der bereits bei Real Madrid aktiv war, 11 Punkte erzielte. Gegenüber standen ihm Sterling Brown und Isaac Bonga von Partizan, die mit 16 bzw. 16 Punkten punkteten. Bruno Fernando, ein weiterer Ex-Spieler von Madrid, kam auf 12 Punkte und 6 Rebounds.
Die Leistung von Dubai zeigt, dass auch Teams außerhalb der traditionellen europäischen Basketballhochburgen mithalten können, wenn sie gezielt investieren und eine starke Mannschaft zusammenstellen. Der Titelgewinn ist nicht nur ein Erfolg für den Verein, sondern auch für den Basketball in den Vereinigten Arabischen Emiraten und könnte weitere Investitionen in den Sport nach sich ziehen.
Die Niederlage von Partizan markiert das Ende einer enttäuschenden Saison. Nach dem Abgang von Zeljko Obradovic und dem verpassten serbischen Meistertitel ist der Titel in der ABA Liga die letzte Chance gewesen, die Saison positiv zu beenden. Doch auch mit Joan Peñarroya an der Seitenlinie war es nicht genug, um die Überraschung aus Dubai zu stoppen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Partizan wieder zu alter Stärke finden kann.
