Senegal trotzt frankreich: thiaws team peitscht vor!

Dakar bebt! Die senegalesische Nationalmannschaft, angeführt von dem Starstürmer Sadio Mané, trifft am 16. Juni auf den amtierenden Weltmeister Frankreich – und das ist kein freundliches Kräftemessen. Pape Thiaw hat seinen Kader für die WM-Qualifikationsspiele bekannt gegeben, und einige Überraschungen sind dabei.

Neue gesichter, alte stärken: thiaws kader für 2026

Neue gesichter, alte stärken: thiaws kader für 2026

Neben Mané, der nach seiner Leidenszeit in Saudi-Arabien nun bei Al-Nassr eine neue Heimat gefunden hat, sind zahlreiche bekannte Namen dabei. Kalidou Koulibaly aus der Bundesliga, Moussa Niakhaté, Mamadou Sarr und Ismail Jakobs gehören ebenso zur Crew wie die vielversprechenden Talente Pape Gueye (Villarreal) und Pathe Ciss (Rayo Vallecano). Ein besonderes Augenmerk gilt Assane Diao, der sich trotz Angebote anderer Nationen für Senegal entschieden hat – ein echter Gewinn für das Team!

Doch es gab auch Ausfälle: Moustapha Mbow und Ilay Camara müssen vorerst auf eine Nominierung verzichten. Die Entscheidung von Thiaw, Diao zu berufen, unterstreicht seine Bereitschaft, auf junge Talente zu setzen und die Mannschaft für die Zukunft zu formen. Die Erinnerung an das bittere Finale der Afrika-Cup gegen Marokko sitzt tief, aber die Mannschaft scheint bereit, diese Erfahrung in positive Energie umzuwandeln.

Die Torwart-Situation ist mit Édouard Mendy (Al Ahli), Mory Diaw (Le Havre) und Yehvann Diouf (Nizza) alles andere als schlecht besetzt. In der Verteidigung sorgen Koulibaly, Niakhaté und Sarr für Stabilität, während im Mittelfeld Gueye, Ciss und die jungen Wilden um Camara und Diarra für Kreativität sorgen. Im Angriff dürfen sich Fans auf die Künste von Mané, Sarr und dem aufstrebenden Iliman Ndiaye freuen.

Die anstehenden Spiele gegen Norwegen (23. Juni) und Irak (26. Juni) bieten Senegal die Chance, sich im Kampf um die WM-Qualifikation weiter zu festigen. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft die Kontinuität unter Thiaw nutzen kann, um die jüngsten Rückschläge zu überwinden und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Der Druck ist hoch, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die senegalesische Nationalmannschaft hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im afrikanischen Fußball entwickelt. Mit einem Kader voller talentierter Spieler und dem unbedingten Willen zum Erfolg, wollen sie die Welt wieder von ihren Fähigkeiten überzeugen. Die Vorfreude auf die Spiele im Juni ist groß!