Sechs nationen: italienische rückkehr und frankreichs warnung vor einem starken gegner
- Capuozzo kehrt zurück: hoffnung für italien vor dem frankreich-spiel
- Quesada hält an bewährter formation fest
- Fusco überzeugt und bestätigt sich als stammspieler
- Starke flügel und dominante packung
- Galthié warnt: italien kann jeden schlagen
- Frankreich mit anpassungen gegen die italienische melée
- Die aufstellungen im überblick
Capuozzo kehrt zurück: hoffnung für italien vor dem frankreich-spiel
Nach zweimonatiger Verletzungspause aufgrund
eines Handbruchs steht der italienische Flügelspieler Ange Capuozzo endlich wieder im Kader. Er wird beim anstehenden Spiel gegen Frankreich in Lille am Sonntag, den 22. Februar, auflaufen. Dies ist eine wichtige Verstärkung für das italienische Team, das sich auf eine der größten Herausforderungen des Turniers vorbereitet. Frankreich hat bisher zwei überzeugende Siege gegen Irland (36-14) und Wales (54-12) errungen und gilt als klarer Favorit im Sechs Nationen Turnier.
Quesada hält an bewährter formation fest
Italiens Trainer Gonzalo Quesada setzt weitgehend auf die gleiche Mannschaft, die bereits gegen Schottland gewonnen und in Dublin ein starkes Spiel gegen Irland gezeigt hat. Die einzige Ausnahme ist die Rückkehr von Capuozzo für Pani. In der Bank gibt es zwei Änderungen: Dimcheff ersetzt Di Bartolomeo als Backup-Hakenwerfer, und Zilocchi rückt für Hasa ins Team. Das Team profitiert von der Rückkehr eines Schlüsselspielers und der Kontinuität in der Aufstellung.

Fusco überzeugt und bestätigt sich als stammspieler
Trotz der Verletzung von Varney erhält Alessandro Fusco weiterhin das Vertrauen des Trainers. Der junge Scrum-Half hat mit starken Leistungen sowohl in Rom als auch in Dublin überzeugt und sich als fester Bestandteil der italienischen Mannschaft etabliert. An seiner Seite wird weiterhin Paolo Garbisi als Spielmacher agieren.

Starke flügel und dominante packung
Im Mittelfeld wird Leonardo Marin neben Menoncello spielen, während die Flügelpositionen von Lamaro und Zuliani besetzt sind. Besonders hervorzuheben sind die Cannone-Brüder, die bisher die meisten Tackles im Turnier absolviert haben (Lorenzo 37, Niccolò 35). Die italienische Melée, bestehend aus Fischetti, Nicotera und Ferrari, hat bereits die gegnerischen Teams aus Schottland und Irland beeindruckt.
Galthié warnt: italien kann jeden schlagen
Der französische Nationaltrainer Fabien Galthié zeigt sich beeindruckt von der Entwicklung des italienischen Rugby. "Es ist unglaublich, dass einige Leute sie überhaupt aus dem Sechs Nationen Turnier ausschließen wollten! Italien ist in der Lage, jede Mannschaft aus Großbritannien und der Südhalbkugel zu besiegen. Das ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung des Rugby weltweit", so Galthié. Er betont die Stärke der italienischen Melée und die Fähigkeit des Teams, auch nach Wechseln auf hohem Niveau zu spielen.
Frankreich mit anpassungen gegen die italienische melée
Frankreich stellt
für das Spiel gegen Italien seine Aufstellung um. Anstelle von zwei reinen Zweitreihern werden Flament und Meafou eingesetzt, um der starken italienischen Melée entgegenzutreten. Die dynamischen Ollivon und Guillard nehmen zunächst Platz auf der Bank. Die französische Mannschaft erwartet einen harten Kampf und bereitet sich auf ein intensives Spiel vor. Die vollständige Aufstellung beider Teams findet sich unten.Die aufstellungen im überblick
| Frankreich | Italien |
|---|---|
| 15 Thomas Ramos | 15 Ange Capuozzo |
| 14 Théo Attissogbe | 14 Louis Lynagh |
| 13 Émilien Gailleton | 13 Tommaso Menoncello |
| 12 Fabien Brau-Boirie | 12 Leonardo Marin |
| 11 Louis Bielle-Biarrey | 11 Monty Ioane |
| 10 Matthieu Jalibert | 10 Paolo Garbisi |
| 9 Antoine Dupont | 9 Alessandro Fusco |
| 8 Anthony Jelonch | 8 Lorenzo Cannone |
