Schwersturz bei baskenland-rundfahrt: landa kollidiert mit arztwagen!

Ein Schockmoment erschütterte gestern die Baskenland-Rundfahrt: Der spanische Radprofi Mikel Landa wurde nach einem dramatischen Zusammenstoß mit dem Auto eines Arztes ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück, wie erste Untersuchungen ergaben, ohne schwerwiegende Verletzungen.

Die details des unglücks: was wirklich geschah

Die details des unglücks: was wirklich geschah

Der Vorfall ereignete sich bei der Abfahrt vom letzten Anstieg der zweiten Etappe, als der 36-jährige Landa aus noch ungeklärten Gründen mit dem Fahrzeug kollidierte. Teamchef Jürgen Foré äußerte sich sichtlich frustriert: „Das Auto des Arztes hat Mikel einfach von der Strecke gerammt. Auf einer engen und schnellen Abfahrt!“, so Foré gegenüber Het Nieuwsblad. Die Rennleitung hat den Fahrer des Wagens suspendiert und mit einer Gelben Karte sowie einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken belegt.

Obwohl Landa den Tag noch als 67. beendete, steht für ihn der sofortige Rückzug aus der Rundfahrt fest. „Wir müssen sicherstellen, dass sich sein Körper vollständig erholen kann“, erklärte das Team. Die Entscheidung ist verständlich, denn ein solches Ereignis setzt den Körper zusätzlich unter Stress.

Ein unnötiges Risiko? Die Situation wirft Fragen nach der Sicherheit der Begleitfahrzeuge auf. Unfälle mit Begleitfahrzeugen sind zwar keine Seltenheit im Radsport, aber ein Zusammenstoß mit dem medizinischen Personal ist eine absolute Ausnahme. Florian Lipowitz, der deutsche Jungstar, hatte zuvor den dritten Gesamtrang erklimmt. Nun muss das Team ohne einen seiner Top-Fahrer weiterkämpfen.

Die Kritik von Jürgen Foré ist unmissverständlich: „Wir tun alles für die Sicherheit, und dann passieren solche Dinge.“ Es bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen bei zukünftigen Rennen zur Folge hat. Die Gesundheit der Athleten muss oberste Priorität haben.