Schwere verletzung überschattet nhl-pause: kings in der playoff-not

Schock für die los angeles kings

Die Los Angeles Kings erlebten einen bitteren Rückschlag, kaum hatten sie Artemi Panarin vor der olympischen Pause verpflichtet. Kevin Fiala erlitt während des olympischen Turniers im Spiel für die Schweiz eine schwere Beinverletzung, die seine Saison beendet. Dies wirft einen Schatten auf die Playoff-Ambitionen der Kings, die versuchen, zum fünften Mal in Folge die Stanley Cup Playoffs zu erreichen. Die Situation verdeutlicht, warum die NHL-Generalmanager auch während der Pause aktiv bleiben.

Die bedeutung der aktuellen pause

Die bedeutung der aktuellen pause

Die Pause ist entscheidend, denn die Transferperiode wird am 22. Februar wieder geöffnet und der reguläre Spielbetrieb am 25. Februar fortgesetzt. Die Teams müssen ihre Kader optimieren, um im Rennen um die Playoff-Plätze bestehen zu können. Besonders in der Western Conference ist die Konkurrenz groß, und jeder Punkt zählt. Die Kings befinden sich in einer Gruppe von fünf Teams, die innerhalb von 10 Punkten auf den zweiten Wildcard-Platz der Western Conference liegen.

Enges rennen um die playoff-plätze

Enges rennen um die playoff-plätze

Auch in der Eastern Conference ist die Situation angespannt. Sechs Teams kämpfen innerhalb von acht Punkten um den letzten Wildcard-Platz gegen die Boston Bruins. Spieler, die nicht an den Olympischen Spielen teilgenommen haben, kehren bereits am Dienstag ins Training zurück. Bis zum 6. März, dem Trade Deadline, haben die Teams Zeit, weitere Transfers zu tätigen.

Kulissenarbeit während der pause

Kulissenarbeit während der pause

Obwohl ein offizielles Transferverbot herrscht, dürfen die Generalmanager während der Pause miteinander sprechen. Sie können sogar die Grundlagen für mögliche Transfers festlegen, diese aber erst nach dem Ende der Sperrfrist abschließen. Don Waddell, GM der Columbus Blue Jackets, betonte: „Es hindert niemanden daran, Gespräche zu führen. Man kann einen Spieler nicht anrufen, wenn er gerade bei den Olympischen Spielen oder in Mexiko-Stadt oder Miami ist und ihm sagen, dass er getradet wurde.“

Strategische neuausrichtung während der pause

Strategische neuausrichtung während der pause

Für die Teams ist die Pause eine Gelegenheit, ihre Strategie zu überdenken. „Unser Ziel während der Pause ist es, uns mit unseren Restricted und Unrestricted Free Agents in Verbindung zu setzen, um ihre Situation zu sondieren. Vor drei Wochen hatten wir noch nicht auf einen Playoff-Platz gezielt und dachten, wir würden verkaufen. Jetzt sind wir in einer anderen Position, in der wir entweder Verkäufer oder Käufer werden könnten“, so Waddell. Viele Teams befinden sich in einem ähnlichen Entscheidungsprozess.

Die rolle der olympischen spiele und das verletzungsrisiko

Die rolle der olympischen spiele und das verletzungsrisiko

Die diesjährigen Olympischen Spiele spielen eine besondere Rolle, insbesondere im Hinblick auf Verletzungen. Dies wurde zuletzt 2014 berücksichtigt. Die Teams, die im Finale standen – die New York Rangers und die späteren Meister, die Los Angeles Kings – schickten damals jeweils mehr als sechs Spieler zu den Spielen in Sotschi. Beide Teams kamen unbeschadet durch die Spiele. Andere Teams mussten jedoch Anpassungen vornehmen. Henrik Zetterberg von den Detroit Red Wings zog sich beispielsweise wegen eines Bandscheibenvorfalls zurück und kehrte erst in der ersten Playoff-Runde zurück.

Vorbereitung und risikobewertung

Vorbereitung und risikobewertung

Bill Guerin, GM der Minnesota Wild und gleichzeitig GM von Team USA, hat neun Spieler bei den Olympischen Spielen vertreten. Er betont, dass man das Verletzungsrisiko nicht ignorieren, aber auch nicht überbewerten dürfe. „Wir haben das Glück, neun Olympioniken zu haben. Das bedeutet, dass wir gute Spieler und eine gute Mannschaft haben, die diese einzigartige Gelegenheit ihres Lebens nutzen. Natürlich gibt es immer ein Risiko, aber es lohnt sich. Wenn etwas passiert, werden wir eine Lösung finden.“

Die stars sind vorbereitet

Jim Nill, GM der Dallas Stars, erklärte, dass sein Team bereits vor der Pause interne Gespräche geführt habe, um einen Plan für die Zeit nach der Pause zu erstellen. „Jedes Team stellt sich die Frage, welche Teams um einen Playoff-Platz kämpfen und Spieler verpflichten könnten, und welche Teams Spieler abgeben müssen, weil sie verletzungsbedingt fehlen. Wir haben sieben Spieler zu den Olympischen Spielen geschickt und liegen nur einen Punkt hinter den Wild auf dem zweiten Platz in der Central Division.“

Fazit: ein balanceakt für die generalmanager

Die Generalmanager müssen während der Olympischen Spiele einen Balanceakt zwischen ihren Aufgaben für die Nationalmannschaften und den täglichen Aufgaben ihrer NHL-Teams finden. Sie verlassen sich stark auf ihre Assistenten und andere Mitarbeiter, um die Abläufe zu gewährleisten und die Teams auf die Fortsetzung der Saison vorzubereiten. Die bevorstehende Transferperiode wird entscheidend sein, um die Playoff-Chancen zu maximieren.