Schüsse in kansas city: verletzte nahe englischen wm-quartiers
Ein Schock geht durch Kansas City: In der Nacht zu Samstag kam es zu einer Schießerei in unmittelbarer Nähe des Quartiers der englischen Nationalmannschaft, das für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorbereitet wird. Neun Menschen wurden dabei verletzt, wie US-Medien berichten. Das Team von Bundestrainer Thomas Tuchel befindet sich derzeit noch in Florida, wird aber in Kürze nach Kansas City reisen.

Die ereignisse der nacht: was bisher bekannt ist
Die Polizei wurde gegen 4:00 Uhr morgens zur Troost Avenue gerufen, wo Schüsse fielen. Die Verletzten suchten eigenständig medizinische Hilfe in nahegelegenen Krankenhäusern auf. Zum Glück, so die ersten Berichte, besteht für niemanden Lebensgefahr. Die Behörden haben noch keine Angaben zu möglichen Verdächtigen oder dem Mobil gemacht. Die Tatorte liegen etwa sieben Kilometer vom Swope Soccer Village entfernt, dem zukünftigen Domizil der englischen Mannschaft.
Ein beliebter Standort für WM-Teams: Kansas City erfreut sich als zentral gelegener Ort großer Beliebtheit bei den teilnehmenden Nationalmannschaften. Neben England haben sich auch Weltmeister Argentinien, Algerien und die Niederlande dort eingeschaltet. Das zeigt, wie wichtig eine gute logistische Anbindung für den Erfolg bei einem Turnier dieser Größenordnung sein kann.
England testet derzeit noch seine Form vor dem WM-Start. Das Team gewann am Samstag in Tampa gegen Neuseeland mit 1:0 und steht am Mittwoch in Orlando gegen Costa Rica vor einer weiteren Generalprobe. Das erste Gruppenspiel gegen Kroatien ist für den 17. Juni angesetzt. Diese Vorfälle werfen nun Fragen auf, wie sich die Sicherheitsvorkehrungen in Kansas City verstärken werden, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Die Nachricht von den Schüssen erreicht die Teams zu einem Zeitpunkt, an dem die Vorfreude auf die WM auf ihren Höhepunkt zu läuft. Es bleibt zu hoffen, dass diese Vorfälle keine langfristigen Auswirkungen auf die Vorbereitungen haben und dass die Sicherheitsbehörden schnell die Täter überführen können. Die sportliche Konzentration darf nicht leiden, aber die Sicherheit der Spieler und Fans hat oberste Priorität.
