Schröder vor dem aus: cavaliers am abgrund!
Cleveland – Die Hoffnung auf den Einzug ins NBA-Finale schwindet für Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers. Nach der dritten deutlichen Niederlage gegen die New York Knicks im Conference Final steht das Team des deutschen Spielmachers vor dem historischen Aus. Ein 0:3-Rückstand in den Playoffs ist in der NBA-Geschichte noch nie aufgeholt worden – und die Zeichen stehen alles andere als gut.

Brunsons gala und cavs-angst
Jalen Brunson führte die Knicks mit 30 Punkten zum zehnten Sieg in Folge und demonstrierte, dass die Cavaliers derzeit keine Antwort auf seine Leistung haben. Auch O.G. Anunoby mit 21 Punkten und Mikal Bridges mit 22 Zählern trugen maßgeblich zum Erfolg der New Yorker bei. Bei den Cavaliers konnten lediglich Evan Mobley (24) und Donovan Mitchell (23) überzeugen, doch die Defensive ließ zu wünschen übrig.
Schröder kam in neun Minuten von der Bank und steuerte lediglich drei Punkte und zwei Assists bei. Seine bisherige Karriere in den Playoffs war von frühen Endstationen geprägt – 2016/2017 mit den Atlanta Hawks und 2022/2023 mit den Los Angeles Lakers scheiterte er bereits im Halbfinale. Kann er nun in Cleveland Geschichte schreiben oder steht ihm erneut das bittere Aus bevor?
Die Knicks sind auf dem besten Weg in ihr erstes NBA-Finale seit 1999, nachdem sie zuvor 1973 den Titel gewonnen hatten. Die Cavaliers hingegen müssen sich fragen, wie sie die drohende Niederlage abwenden können. Spiel vier findet am Dienstag in Cleveland statt, doch die Aufgabe scheint nahezu unmöglich.
Die Bilanz der Cavaliers in den bisherigen Spielen ist erschreckend: 104:115 und 93:103 – die Knicks kontrollieren das Spiel und lassen den Cavs kaum Luft zum Atmen. Die Frage ist nicht, ob die Knicks das Finale erreichen, sondern wann.
Die Niederlage wirft auch Fragen nach der Strategie der Cavaliers auf. Können sie ihre Defensive stabilisieren und einen Weg finden, Brunson zu stoppen? Oder ist die Saison für Schröder und sein Team bereits vorbei?
