Schröder und die cavs am abgrund: playoff-aus droht!

Detroit – Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers stecken tief in den Playoffs der NBA. Nach einer weiteren deutlichen Niederlage gegen die Detroit Pistons mit 97:107 sehen die Hoffnungen auf den Einzug in die nächste Runde düster aus. Zwei Spiele – zwei Niederlagen. Die Situation ist ernst.

Der kapitän kämpft, aber es reicht nicht

Der deutsche Nationalspieler, der als Kapitän der deutschen Auswahl seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen muss, konnte im zweiten Spiel der Best-of-seven-Serie keine Wende einleiten. In 20 Minuten Spielzeit kam Schröder auf lediglich vier Punkte, drei Rebounds und fünf Assists. Ein schwacher Auftritt, der die Verzweiflung in der Cavaliers-Fanbase verstärkt.

Die Pistons, die im Achtelfinale bereits die Orlando Magic um den verletzten Franz Wagner ausgeschaltet hatten, zeigten eine beeindruckende Leistung. Cade Cunningham brillierte mit 25 Punkten, während Tobias Harris weitere 21 Zähler beisteuerte. Die Cavaliers, die zu Beginn des letzten Viertels kurz die Führung erobert hatten, brachen unter dem Druck zusammen. Cunningham erhöhte im Schlussabschnitt den Druck und sorgte mit zwölf weiteren Punkten für die endgültige Entscheidung.

„Wir sind einfach ruhig geblieben“, erklärte Cunningham nach dem Spiel bei Prime. „Wir sind unseren Prinzipien treu geblieben, haben an unserem System festgehalten und einfach die Energie ein wenig hochgeschraubt.“ Ein Rezept, das bei den Pistons sichtlich funktionierte, während die Cavaliers mit ihrer Reaktion zu kämpfen hatten.

Die schwere bürde der heimspiele

Die schwere bürde der heimspiele

Die kommenden zwei Heimspiele am Samstag und Montag werden für die Cavaliers zur echten Zerreißprobe. Die Fans in Cleveland erwarten nun eine deutliche Leistungssteigerung, um den Rückstand auszugleichen und die Serie noch zu drehen. Doch der Druck ist enorm, und die Pistons werden alles daran setzen, die Chance zu nutzen und sich frühzeitig die Serie zu sichern. Die Cavs müssen sich neu finden, denn die Pistons zeigen, dass sie bereit sind, die Herausforderung anzunehmen.

Die Leistung von Donovan Mitchell, der mit 31 Punkten zwar als bester Werfer der Cavaliers glänzte, konnte die generelle Schwäche des Teams nicht kaschieren. Es bleibt abzuwarten, ob Coach J.B. Bickerstaff personelle Veränderungen vornimmt, um frischen Wind in das Team zu bringen und die drohende Niederlage abzuwenden. Die Entscheidung liegt nun in den Händen der Cavaliers.