Schröder baut gladbachs führung um – und zibung geht

Rouven Schröder hat bei Borussia Mönchengladbach ganze Arbeit geleistet. Der 49-Jährige, seit Oktober als Head of Sports im Amt, hat die Umstrukturierung der sportlichen Führungsebene abgeschlossen – und das schneller, als viele es erwartet hatten. Drei Direktoren stehen ihm künftig zur Seite. Doch der Umbau hat auch einen Abgang zur Folge.

Drei direktoren, eine klare linie

Drei direktoren, eine klare linie

Das neue Organigramm sieht so aus: Mirko Sandmöller verantwortet den Nachwuchs, André Hechelmann übernahm zum 1. März die Direktion Scouting und Recruitment. Und seit sofort komplettiert Christoph Menke-Salz das Trio als Direktor Lizenz/Administration. Drei Männer, drei klar abgegrenzte Zuständigkeitsbereiche. Schröder mag das Stille bevorzugen, aber seine Handschrift ist unübersehbar.

Menke-Salz ist kein Unbekannter im Haus. Der gebürtige Mönchengladbacher war bis 2022 Sportvorstand beim Deutschen Hockey-Bund, leitete Delegationen bei Olympischen Spielen und trieb zuletzt bei der Borussia als Direktor Digitalisierung die digitale Transformation voran. Jetzt trägt er mehr Verantwortung: Administration des Lizenzfußballs, Teammanagement, Staffmanagement, Datenanalyse und die Leitung der Medizin- und Präventionsabteilung fallen künftig in seinen Bereich. Schröder lobt ihn dafür mit ungewöhnlicher Wärme: „Er hat in seiner bisherigen Funktion die digitale Transformation bei Borussia in großen Schritten vorangetrieben.