Schrecksmoment bei olympia: us-skispringer loomis knapp an schneebläser vorbei

Beinahe crash bei der nordischen kombination in mailand cortina 2026

Predazzo – Ein dramatischer Zwischenfall überschattete den Teamsprint der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina 2026. Der US-amerikanische Kombinierer Benjamin Loomis wurde während seines Sprungs beinahe von einem Schneebläser getroffen. Trotz des Schocks konnte er den Sprung noch erfolgreich abschließen, doch die Situation war äußerst gefährlich.

So kam es zu dem gefährlichen zwischenfall

So kam es zu dem gefährlichen zwischenfall

Bei starkem Schneefall hatten sich entlang der Schanze mehrere Helfer mit Schneebläsern postiert, um die Anlaufspur freizuhalten. Während die meisten ihre Geräte rechtzeitig zurückzogen, beachtete ein unaufmerksamer Helfer Benjamin Loomis nicht. Der 27-Jährige wurde in der Anlaufspur touchiert. Glücklicherweise verhinderte dies nicht einen Sturz.

Loomis schildert die gefährliche situation

Loomis schildert die gefährliche situation

Nach seiner Landung tasteteLoomis sich sofort die linke Schulter ab und zeigte damit, dass er einen Schlag abbekommen hatte. Im Interview mit dem norwegischen Rundfunk NRK erklärte er: „Ich hatte Glück, dass es nur meine Schulter traf. Hätte es mich im Gesicht getroffen, wäre es ganz anders ausgegangen.“

Reaktion der fis und entschuldigung

Der Renndirektor der FIS, Lasse Ottesen, bezeichnete den Tag als „extrem“. Er lobte die Arbeit der Crew, betonte aber gleichzeitig, dass der Vorfall mit Loomis „sehr bedauerlich“ sei. „Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. So etwas sollte aber nicht vorkommen.“ Der betreffende Helfer entschuldigte sich bei der Jury, und die FIS entschuldigte sich bei dem US-Team.

Teamsprint-ergebnis und deutsche enttäuschung

Trotz des Schocks beendete Benjamin Loomis zusammen mit seinem Teamkollegen Niklas Malacinski den Teamsprint auf dem siebten Platz. Den Sieg teilten sich die Norweger, gefolgt von Finnland und Österreich. Für das deutsche Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek verlief der Wettkampf hingegen enttäuschend: Aufgrund eines Sturzes in der Loipe rutschten sie von Platz eins auf Platz fünf ab.

Weitere entwicklungen und reaktionen

Die Ereignisse in Predazzo werfen Fragen nach der Sicherheit bei solchen Wettbewerben auf. Möglicherweise werden die Sicherheitsvorkehrungen für zukünftige Veranstaltungen angepasst. Auch die Reaktion der deutschen Athleten auf ihre eigene Leistung sorgte für Gesprächsstoff. Geiger zeigte sich sichtlich frustriert und wütend über seinen eigenen Fehler.

Zusammenfassung der ergebnisse

PlatzNationAthleten
1Norwegen[Namen der Athleten]
2Finnland[Namen der Athleten]
3Österreich[Namen der Athleten]
5DeutschlandVinzenz Geiger / Johannes Rydzek
7USABenjamin Loomis / Niklas Malacinski