Schockschlag für davos: fora verletzt, serie in gefahr!

Ein bitterer Start in das vierte Spiel der Halbfinalserie: Der Qualifikationssieger aus Davos musste bereits im ersten Drittel einen herben Dämpfer hinnehmen – und das nicht nur aufgrund eines frühen Rückstands. Die Verletzung von Nationalverteidiger Michael Fora wirft einen langen Schatten auf die Ambitionen der Bündner.

Fora-ausfall: ein schwerer schlag für davos

Fora-ausfall: ein schwerer schlag für davos

Die Partie gegen den ZSC Lions begann alles andere als nach Wunsch für Davos. Bereits in der sechsten Spielminute kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß. Fora, der bei einem Bully zwischen ZSC-Topscorer Denis Malgin und Simon Knak eingepresst wurde, erlitt eine Verletzung am Knie und musste daraufhin in die Kabine gebracht werden. Die Bilder waren deutlich: Ein Sandwich aus Spielern, Knie auf Knie – eine unglückliche Situation, die dem erfahrenen Verteidiger nun möglicherweise mehrere Wochen kurzfristig aussetzen wird.

Der Ausfall des 30-jährigen Nationalverteidigers ist nicht nur sportlich ein herber Rückschlag. Patrick Fischer, der Schweizer Nationaltrainer, müsste ebenfalls auf Foras Erfahrung und sein Können verzichten – ein Verlust, der vor der bevorstehenden Heim-Weltmeisterschaft besonders schmerzhaft wäre. Der Verteidiger war im Februar noch Teil des Schweizer Teams bei den Olympischen Spielen und ein Kandidat für den WM-Kader.

Die Bündner kämpfen mit ihrem Halbfinalgegner, aber der verletzungsbedingte Ausfall von Fora könnte den entscheidenden Unterschied machen.

Die ersten Minuten zeigten bereits, dass die Davoser gegen die Lions große Mühe haben. Das 0:1 zur ersten Pause unterstreicht diese Erkenntnis. Doch die Verletzung von Fora lenkt nun die Aufmerksamkeit auf eine andere, gravierende Problematik. Die Frage, wie sich die Mannschaft ohne ihren erfahrenen Abwehrchef schlagen wird, ist offen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Bündner in der Lage sind, diesen Verlust zu kompensieren und die Serie noch zu drehen.

Der ZSC Lions hingegen kann sich glücklich schätzen, die Situation in Davos zu ihrem Vorteil nutzen zu können. Die Chance, einen wichtigen Spieler aus dem Spiel zu nehmen, ist im Eishockey oft entscheidend – und die Lions haben diese Möglichkeit nun in der Hand.