Schockschlag für das dfb-team: gwinn verletzt – debütantin rückt nach!
Ein bitterer Sieg für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft! Im dritten Qualifikationsspiel zur WM gegen Österreich feierte das Team zwar einen deutlichen 5:1-Erfolg, doch der Jubel wurde durch eine schwere Verletzung der Spielführerin Giulia Gwinn getrübt. Der Vorfall wirft einen langen Schatten auf die anstehenden Aufgaben.
Die szene, die alles verändert hat
Die 26-Jährige musste in der 27. Minute nach einem Zweikampf mit Melanie Brunnthaler vom HSV das Feld verlassen. Brunnthaler, leicht behindert von Jule Brand, geriet in die Beine Gwinn, wodurch diese unglücklich stürzte und sich an der linken Schulter verletzte. Die Bilder waren schmerzhaft: Gwinn lag minutenlang am Boden, während das medizinische Team ihr half. Obwohl sie kurzzeitig zurück auf den Rasen kam, wurde sie schließlich in der 33. Minute durch Carlotta Wamser ersetzt – eine Entscheidung, mit der sie offenbar nicht ganz einverstanden war.
Bundestrainer Christian Wück begründete die Auswechslung mit „Sicherheitsgründen“, wollte aber keine detaillierten Angaben zur Schwere der Verletzung machen. „Sie hat Schulterprobleme. Weitere Untersuchungen werden folgen, aber ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, so der Coach nach dem Spiel.
Was niemand so recht beachtet: Gwinn ist eine Spielerin, die bereits in ihrer Karriere mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Der Kreuzbandriss und die verpasste WM 2023 sind nur die bekanntesten Beispiele. Auch bei der EM 2025 zog sie sich eine Innenbandverletzung zu. Diese Vorgeschichte macht die aktuelle Verletzung umso beunruhigender.

Neue gesichter im kader
Als Reaktion auf Gwinns Ausfall nominierte der DFB am Nachmittag Sarah Mattner vom SKN St. Pölten für den Kader. Die 22-Jährige feiert damit ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft – und das ausgerechnet im Duell gegen Österreich, wo sie ebenfalls spielt. Mattner, Wamser und Franziska Kett sind gelernte Offensivspielerinnen, die Wück jedoch auch auf der Rechtsverteidigerposition einsetzte.
Das Spiel gegen Österreich am Samstag (18 Uhr) in Ried wird für die deutsche Mannschaft eine neue Herausforderung sein. Ohne ihre Spielführerin und mit einigen jungen Spielerinnen im Kader müssen sie ihre Stabilität und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich Gwinns Verletzung entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die weitere Qualifikation haben wird.
Die Verletzung von Giulia Gwinn ist ein deutlicher Weckruf für das DFB-Team. Es zeigt, wie fragil der Erfolg im Fußball sein kann und wie wichtig es ist, junge Talente heranzuführen, die in der Lage sind, die Abwehr zu verstärken und das Team voranzubringen. Nur so kann Deutschland seine Ambitionen auf die WM wahren.
