Schock in zürich: lettland demütigt deutschland bei eishockey-wm!

Ein bitterer Tag für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB): Die Nationalmannschaft hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich eine weitere Niederlage kassiert – und das gegen Lettland. Mit 0:2 setzte sich das vermeintlich schwächere Team durch, die Aussichten auf ein Viertelfinale schwinden dramatisch. Besonders schmerzhaft: Das Spiel fand an Lukas Reichels 24. Geburtstag statt, ein Tag, der stattdessen im Zeichen der Enttäuschung stand.

Die defensive lässt zu

Die deutsche Mannschaft, bereits angeschlagen vom Auftaktverlust gegen Finnland, fand gegen Lettland kein Mittel. Kristers Gudlevskis im lettischen Tor war in Glanzform und hielt seinen Kasten sauber. Martins Dzierkals und Rudolfs Balcers trafen für die Letten, die ihrerseits bereits bei den Olympischen Winterspielen in Mailand die deutsche Auswahl überraschten. Es war nicht das, was man von einem Team mit vier NHL-Profis erwarten durfte, vor allem nicht vor 6000 Zuschauern, die sich ein besseres Spiel erhofft hatten.

Joshua Samanski vergeben die vielleicht beste Chance der Deutschen, als er allein vor Gudlevskis auftauchte – eine Szene, die das Bild des frustrierenden Abends perfekt zusammenfasste. Die Letten, mit nur zehn der ehemaligen Olympia-Teilnehmer und lediglich einem NHL-Spieler, nutzten die Schwächen des DEB-Teams eiskalt aus. Ein Team, das nur mit Mühe aufgebaut werden konnte – und nun die Konsequenzen spürt.

Entscheidungskampf gegen die schweiz

Entscheidungskampf gegen die schweiz

Am Montag steht das Duell gegen die Schweiz an, den amtierenden Silbermedaillengewinner. Ein Duell, das für Deutschland zur echten Herkulesaufgabe wird. Die „Nati“ reist mit fast Bestbesetzung an, angeführt von Stars wie Roman Josi und Nico Hischier. „Da sind wirklich alle mit dabei, deshalb sind sie brutal eingespielt. Das ist ihre Stärke“, so der Stürmer Dominik Kahun, der seit Jahren in der Schweiz spielt, über den Gegner. Der frühe Aus von Patrick Fischer als Erfolgstrainer der Schweizer Nationalmannschaft scheint die Leistung der Mannschaft nicht beeinträchtigt zu haben – im Gegenteil.

Trainer Harold Kreis reagierte während des Spiels, brachte Goalie Grubauer für einen zusätzlichen Feldspieler, doch es war zu spät. Die defensiven Schwächen der deutschen Mannschaft waren offensichtlich, insbesondere der kapitalen Fehler von Leon Hüttl, der Dzierkals in Führung brachte. Die Probleme im Powerplay setzten sich fort, und die deutsche Mannschaft konnte sich kaum im lettischen Drittel festsetzen. „Wir müssen einfach mehr Verkehr vor dem Tor haben“, kommentierte Kapitän Moritz Seider frustriert.

Die Niederlage gegen Lettland ist ein Weckruf für den DEB. Die Mannschaft muss sich schnell fangen, wenn sie noch eine Chance auf das Viertelfinale haben will. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den Rückschlag verkraften und ihre Leistung steigern kann. Die Zeichen stehen jedoch nicht gut.