Schock in wiedenbrück: mölders entlässt sich selbst!
Ein Erdbeben erschüttert den Regionalligisten SC Wiedenbrück: Nur sieben Spieltage vor Saisonende hat sich der Verein überraschend von seinem Cheftrainer Sascha Mölders getrennt – und das aus eigener Initiative. Die Entscheidung, die den Verein offenbar schwergefallen ist, wirft viele Fragen auf und gefährdet womöglich die verbleibenden Chancen auf den Klassenerhalt.

Die hintergründe der trennung bleiben im dunkeln
Die offizielle Erklärung des Vorstands bleibt vage: „Intensive und vertrauensvolle Gespräche“ führten zu dieser einvernehmlichen Trennung. Doch was genau hinter verschlossenen Türen passierte, ist unklar. Mölders selbst äußerte sich bedauernd, betonte aber, dass er hoffe, die Mannschaft könne die nötigen Punkte holen und der Schritt letztlich zum Klassenerhalt beitragen. Ein bezeichnendes Statement eines Mannes, der offenbar seine Rolle im Abstiegsduell nicht mehr für richtig hält.
Die Lage ist ernst: Der SC Wiedenbrück rangiert mit zwölf Punkten Rückstand auf den rettenden Ufer auf dem vorletzten Platz der Regionalliga West. Die jüngsten Ergebnisse sprechen ebenfalls Bände: Vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen verdeutlichen die angespannte Situation. Der 1:0-Sieg gegen die Alemannia Aachen am letzten Samstag ist eine willkommene, aber isolierte Ausnahme.
Mölders, der zuvor in der Bundesliga für den FC Augsburg und die 1860 München aktiv war, hatte den Job in Wiedenbrück im Januar 2025 übernommen und im ersten Jahr noch den Abstieg vermieden. Nun scheint er den eingeschlagenen Weg selbst zu beenden – ein riskantes Unterfangen, das die Verantwortlichen des SC Wiedenbrück in eine schwierige Lage bringt. Wer wird Mölders ersetzen und kann die Mannschaft in den verbleibenden Spielen stabilisieren? Die Zeit drängt.
Die Fans sind geschockt und enttäuscht. Auf Social Media mehren sich die Stimmen, die die Entscheidung des Trainers und des Vereins kritisieren. Bleibt zu hoffen, dass der SC Wiedenbrück trotz dieser Turbulenzen den Klassenerhalt schaffen kann. Die Aufgabe wird jedoch deutlich schwieriger.
