Schock in straubing: eisbären beenden play-off-traum!
Die Hoffnung auf ein Wunder in der Eisarena ist geplatzt. Die Straubing Tigers haben in den Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine bittere Niederlage gegen die Eisbären Berlin kassiert und damit ihre Chance auf den Einzug ins Halbfinale verspielt. Ein dramatisches Spiel endete mit 5:6 Toren zugunsten der Berliner – ein Nackenschlag für die Niederbayern.

Ein spiel voller wendungen
Die Partie war von Anfang an ein Kampf auf Messers Schneide. Marcel Brandt brachte die Tigers früh in Führung, doch die Eisbären antworteten prompt mit Toren von Yannick Veilleux und Andreas Eder. Adam Smith erhöhte die Führung der Gäste, bevor Nick Halloran und Adrian Klein mit einem Doppelschlag den Ausgleich herstellten. Es war ein Hin und Her, das die Zuschauer in Atem hielt.
Ty Ronning, der Mann der Eisbären, zeigte eine beeindruckende Einzelaktion und bereitete dann das Tor von Jonas Müller vor. Die Tigers gaben sich jedoch nicht geschlagen. Tim Fleischer und erneut Halloran gelang es, den Rückstand auszugleichen. Doch die Eisbären hatten das letzte Wort.
Markus Vikingstad traf in der 77. Minute zum entscheidenden 6:5 – ein Treffer, der den Traum der Straubinger von der Play-off-Bühne jäh beendete. Es war ein herber Rückschlag für das Team um Trainer Antoine Daniel.
Die Eisbären Berlin können sich nun auf ein Wiedersehen mit den Kölner Haien freuen, dem Vorjahresfinalisten. Red Bull München hat sich ebenfalls für die Vorschlussrunde qualifiziert und trifft dort auf die Adler Mannheim. Die DEL-Play-offs bleiben also spannend!
Für die Fans in Straubing bedeutet diese Niederlage das Ende einer aufregenden Play-off-Saison. Doch die Leidenschaft für Eishockey wird in Niederbayern weiterleben.
