Schock in roland-garros: friedsam verpasst french open-comeback!
Paris – Ein bitterer Tag für deutsche Tennis-Fans: Anna-Lena Friedsam ist in der Qualifikation der French Open kläglich gescheitert. Die 32-Jährige musste sich Sinja Kraus in einem einseitigen Duell mit 1:6, 1:6 geschlagen geben und verpasst damit erneut das Hauptturnier in Roland-Garros.

Die enttäuschung ist perfekt
Für Friedsam ist es die nächste bittere Erfahrung in Paris. Seit 2023 konnte sie nicht mehr bei den French Open antreten, und nun muss sie erneut warten. Die Leistung war enttäuschend, die Niederlage deutlich. Kraus dominierte das Match von Anfang an und ließ Friedsam kaum eine Chance.
Ein Blick zurück: Friedsam hatte 2016 und 2019 das Achtelfinale erreicht, ihre besten Ergebnisse in Paris. Doch in den letzten vier Jahren war der Erfolg verfrüht beendet. Die ehemalige Top-50-Spielerin war die letzte Hoffnung für Deutschland im Qualifikationsturnier, doch auch sie konnte nicht die Trendwende schaffen. Noma Noha Akugue, Mona Barthel und Tom Gentzsch hatten bereits zuvor ihre Hoffnungen begraben.
Während die Herren mit Zverev, Hanfmann, Altmaier und Struff im Hauptfeld vertreten sind, müssen die deutschen Damen ohne Friedsam auskommen. Siegemund, Maria, Lys, Korpatsch und Seidel tragen die deutschen Farben. Die Frage, die sich nun stellt: Kann Laura Siegemund ihre Form der letzten Turniere mitbringen und für ein Erfolgserlebnis sorgen?
Die Tenniswelt hält den Atem an, während Djokovic sich mit einem neuen Trainerteam neu positioniert und Zverev nach seiner Verletzungspause zurückkehrt. Doch für Anna-Lena Friedsam heißt es vorerst: zurück an die Arbeit und neue Kraft tanken, um im nächsten Jahr wieder an die French Open teilnehmen zu können. Die Enttäuschung ist groß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
