Schock in riesa: springer scheitert überraschend!

Ein Darts-Schock geht durch die sächsische Arena: Niko Springer, gehandelt als einer der deutschen Favoriten, ist beim European Tour Event in Riesa bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der „Meenzer Bub“ verlor gegen den Engländer Charlie Manby mit 3:6 in Legs – eine Leistung, die weit unter seinen Möglichkeiten lag.

Die form stimmt nicht: springers probleme beim average

Die form stimmt nicht: springers probleme beim average

Springer konnte an seine zuletzt starke Form überhaupt nicht anknüpfen. Mit einem Average von lediglich 82,27 Punkten blieb er deutlich hinter seinen üblichen Werten zurück. Manby präsentierte sich da mit 94,94 Punkten im Average deutlich stabiler und kontrollierte das Match von Beginn an. Die Diskrepanz im Average – fast 13 Punkte – spricht Bände über den Leistungsunterschied.

Doch es gab auch andere deutsche Hoffnungen, die sich durchsetzen konnten. Ricardo Pietreczko zeigte beispielsweise eine beeindruckende Leistung und besiegte den Niederländer Maik Kuivenhoven klar mit 6:2. Er wird am Samstag seine nächste Hürde im Turnier nehmen.

Während Pietreczko weiter am Ball ist, müssen andere deutsche Spieler ihre Träume von einem Erfolg in Riesa begraben. Liam Maendl-Lawrance, Paul Krohne, Finn Behrens und Michael Unterbuchner scheiterten ebenfalls in der ersten Runde. Die Nummer 1 der Deutschen Darts-Szene, Martin Schindler, hatte hingegen ein Freilos und wird erst am Samstag ins Turnier eingreifen, wo er auf den Tschechen Karel Sedlácek trifft.

Die Ergebnisse der Abendsession zeigten weitere spannende Duelle: Dave Chisnall setzte sich gegen Liam Maendl-Lawrance durch, während Kevin Doets Tom Bissell glatt besiegte. Wesley O’Connor bezwang Paul Krohne, und Joe Cullen sicherte sich den Sieg gegen Chris Landman. Ein knappes Match gab es zwischen Dirk van Duijvenbode und Rob Cross, das van Duijvenbode hauchdünn gewann.

Die Nachmittagssession hatte ebenfalls einige Überraschungen parat. Ryan Joyce bezwang Jeffrey Sparidaans, Connor Scutt setzte sich gegen Finn Behrens durch, und Madars Razma gewann gegen György Jehirszki. Andrew Gilding konnte Bradley Brooks bezwingen, und Cameron Menzies setzte sich gegen Michael Unterbuchner durch. Karel Sedlácek zeigte eine solide Leistung gegen Johan Engström, während Niels Zonneveld Keane Barry schlug.

Die Niederlage Springers wirft einen Schatten auf die deutschen Ambitionen bei diesem Turnier. Ob er seine Form wiederfinden kann, bleibt abzuwarten. Für Pietreczko und Schindler gilt es nun, die Chance zu nutzen und den Titel zu holen. Die nächsten Tage werden zeigen, wer sich am Ende gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen kann.