Spanien triumphiert nach nervenaufreibendem stechen!
Ein dramatisches Stechen
in der Qualifikation zum Nationenpreis in Al Shira’aa hat Spanien den Sieg beschert. Nach einem turbulenten Verlauf, in dem beide Teams, Spanien und Südafrika, punktgleich ins Stechen gingen, war es letztendlich der erfahrene Jesús Garmendia, der mit einer fehlerfreien Runde den entscheidenden Unterschied machte.Die erste runde: fehler kosten
Das spanische Team, bestehend aus Pilar Lucrecia Cordón (Actiongrace PS), Pello Elorduy (Champenoise de Rampán), Kevin González de Zárate (Djoural de Lizet) und Jesús Garmendia (Caramel Blue PS), hatte in der ersten Runde mit vier Punkten zu kämpfen. Sowohl Cordón als auch Garmendia hatten jeweils einen Sturz zu verzeichnen, was die Situation zusätzlich erschwerte. Die anderen beiden spanischen Reiter zeigten jedoch solide Leistungen.

Die wende im zweiten durchgang
Im zweiten Umlauf zeigte Spanien eine deutliche Leistungssteigerung. Cordón wiederholte ihren Sturz, aber die anderen drei Reiter präsentierten sich mit drei makellosen Runden. Die Spannung stieg, als sich herausstellte, dass Spanien mit vier Punkten gleichauf mit Südafrika war.

Das stechen: garmendias coup
Der Bundestrainer François Mathy entschied sich im Stechen für die Erfahrung von Jesús Garmendia, eine kluge Wahl! Der baskische Reiter zeigte eine beeindruckende Leistung und überquerte die Ziellinie fehlerfrei. Die südafrikanische Reiterin Tamara Rueda (Callaho Liantos) musste daraufhin das Risiko erhöhen, was sich jedoch als fatal erwies: ein Sturz besiegelte den spanischen Sieg.
Die weiteren platzierungen
Frankreich sicherte sich den dritten Platz mit acht Punkten, gefolgt von Italien mit ebenfalls acht Punkten. Samantha Kettle, Direktorin des Al Shira’aa Horse Show, überreichte der spanischen Mannschaft die Siegestrophäe. Bruno Rente, Präsident der FEP, und José Manuel Figueiredo, Präsident der SHP, würdigten die Leistungen der Teams auf den Plätzen zwei und drei mit Preisverleihungen.
Die spanische Mannschaft hat bewiesen, dass Erfahrung und Nervenstärke im Stechen entscheidend sind.