Schock in mexiko: tunesien feuert lamouchi nach blamabler wm-pleite!

Die Fußballwelt steht Kopf: Nur wenige Stunden nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Schweden hat der tunesische Fußballverband den Trainer Sabri Lamouchi entlassen. Ein hammerharter Schritt, der die WM-Ambitionen Tunesiens gefährdet und für Überraschung sorgt.

Wer übernimmt das ruder? renard als möglicher retter

Wer übernimmt das ruder? renard als möglicher retter

Die Entscheidung fiel offenbar über Nacht, nachdem Lamouchi das Hotelzimmer des Teams verlassen hatte. Moez Nasri, Präsident des Verbandes, bestätigte die Entlassung und kündigte an, dass der erfahrene Franzose Hervé Renard als Nachfolger präsentiert werden soll. Renard, der bereits Sambia und die Elfenbeinküste zum Afrika-Cup-Titel führte, könnte die Tunesier vor dem vorzeitigen Ausscheiden bewahren.

Die Demütigung gegen Schweden war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Yasin Ayari traf doppelt, während Alexander Isak, Viktor Gyökeres und Mattias Svanberg die schwedische Dominanz unterstrichen. Tunesien zeigte sich von seiner besten Seite entfernt und wirkte zunehmend ideenlos.

Doch es ist mehr als nur eine Niederlage. Die Vorbereitung auf die WM war von mageren Erfolgen geprägt. Ein Sieg gegen Haiti und zwei deutliche Niederlagen gegen Österreich und Belgien ließen bereits befürchten, dass Tunesien in der Gruppe F keine Rolle spielen würde. Die Erwartungen waren hoch, die Realität bitter.

Renard steht nun vor einer Mammutaufgabe. Er muss das Team schnellstmöglich stabilisieren und eine neue taktische Ausrichtung finden, wenn Tunesien am Sonntag gegen Japan überhaupt eine Chance auf den Einzug ins Achtelfinale haben will. Die Aufgabe ist enorm, der Druck immens. Die Frage ist: Kann Renard das Ruder herumreißen?

Die Gruppe F verspricht Spannung: Neben Schweden und Tunesien kämpfen auch Japan und die Niederlande um die beiden begehrten Tickets für die nächste Runde. Es bleibt abzuwarten, ob Renard die Tunesier in die Spur bringen kann oder ob die Reise für das nordafrikanische Team bereits nach zwei Spielen endet.