Schock in kanada: koné nach brutaler einwirkung vom feld!

Ein Schreckmoment überschattete das WM-Qualifikationsspiel zwischen Kanada und Katar: Ismael Koné, Mittelfeldspieler von Sassuolo, erlitt eine schwere Beinverletzung nach einem rüden Foul von Modibo Diarra und musste unter Sauerstoffzufuhr vom Platz gebracht werden.

Die szene, die den sport berührt

Die szene, die den sport berührt

Die Aktion selbst war von kurzer Dauer, doch ihre Folgen sind gravierend. Koné wurde nach dem Foul, bei dem er offenbar einen Schienbeinknick erlitt, sofort behandelt und musste auf einer Trage vom Feld geführt werden. Die Reaktion von Diarra, der sich sogleich die Hände vors Gesicht schlug, spiegelte die allgemeine Enttäuschung und Bestürzung wider, die sich in den Augen der Mitspieler zeigte. Die vorläufige Diagnose deutet auf einen Bruch des Schienbeins hin, doch der Gesundheitszustand des Spielers stabilisierte sich glücklicherweise im Laufe der Behandlung.

Ein Platzverweis als direkte Folge: Schiedsrichter Clement Turpin zögerte nicht lange und schickte Diarra nach der Verhängung der roten Karte vom Platz. Das Spiel wurde daraufhin fortgesetzt, wobei die Gedanken aller Beteiligten bei Koné waren. Besonders bewegend war der Moment, als der kanadische Nachwuchsspieler Nathan Saliba in der 64. Minute zum 4:0 traf und ihm daraufhin sein Trikot widmete, es küsste und der Menge entgegenhielt – ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls.

Dies war bereits der zweite Platzverweis für Katar in diesem Spiel. Bereits in der ersten Halbzeit war Al Amin aufgrund einer Notbremse vom Feld geflogen, jedoch ohne schwerwiegende Verletzungen. Nun gilt es, Koné alles Gute zu wünschen und zu hoffen, dass seine Genesung zügig vonstatten geht. Der Spieler wird umgehend in ein Krankenhaus verbracht, wo weitere Untersuchungen stattfinden werden. Die Partie endete zwar mit einem Sieg für Kanada, doch der Jubel wurde von der Sorge um Konés Gesundheit gedämpft. Die Bilder von der Verletzung werden lange in Erinnerung bleiben und zeigen eine der unschönen Seiten des Sports.