Schock in england: ex-nationalspieler bewusstlos im krankenhaus!
Ein Moment der Angst und der Erleichterung in der englischen Championship: Conor Coady, ehemaliger Nationalspieler, wurde gestern Abend bei Charlton Athletic gegen den FC Watford schwer am Kopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Nun steht die Entwarnung – doch die Bilder des Vorfalls werden die Fans noch lange begleiten.

Neun minuten der ungewissheit unterbrochen das spiel
Die Szene ereignete sich kurz vor Schluss der Partie, als Coady von einem Schuss des Gegenspielers Tom Ince getroffen wurde. Er brach im eigenen Strafraum bewusstlos zusammen. Die Unterbrechung des Spiels dauerte schmerzliche neun Minuten, während das medizinische Team eintraf und Coady versorgte. Der Anblick, wie er von einem Krankenwagen abtransportiert wurde, unter dem Applaus beider Fangemeinden, war erschütternd.
„Er ist bewusstlos geworden“, erklärte Charlton-Trainer Nathan Jones unmittelbar nach dem Spiel. „Wir mussten schnell reagieren und ihn ins Krankenhaus bringen. Hoffentlich ist alles gut gegangen.“ Jones betonte auch, dass Coady sich voll und ganz für sein Team eingesetzt habe und die Verletzung ein tragischer Zufall sei. „Es ist nur ein Ball, es ist ja nicht so, als wäre er von einem Boxer getroffen worden.“
Sky verzichtete auf die Wiederholung der Szene, da die Bilder zu verstörend gewesen wären. Im Krankenhaus wurde Coady gründlich untersucht und konnte anschließend, zur Erleichterung aller, wieder nach Hause entlassen werden. Sein Verein bestätigte die Entlassung in einer offiziellen Mitteilung und kündigte an, dass er weiterhin medizinisch überwacht wird.
Die Partie selbst endete mit einem 1:1-Unentschieden. Matthew Godden hatte Charlton in Führung gebracht, ehe Néstor Irankunda, ein ehemaliger Profi von Bayern München, mit einem sehenswerten Treffer für Watford ausgleichen konnte. Doch der Tag gehörte zweifellos den Sorgen um Conor Coady.
Während Watford mit 57 Punkten auf dem zehnten Platz der Tabelle steht, kämpft Charlton Athletic mit 49 Punkten auf dem 18. Rang um den Klassenerhalt. Doch angesichts der Ereignisse wirkten diese Tabellenplatzierungen gestern Abend fast nebensächlich. Die Gesundheit des Spielers stand an erster Stelle.
