Schock in deutschland: paraguay triumphiert, deutsche wm-träume platzen!
Die Fußballwelt steht Kopf! Paraguay hat Deutschland in einem dramatischen WM-Spiel geschlagen und damit die deutschen Hoffnungen auf den Einzug ins Achtelfinale jäh beendet. Ein Ergebnis, das viele nicht für möglich gehalten hätten, offenbart tieferliegende Probleme im deutschen Team unter dem neuen Trainer.
Die albirroja feiert eine sensation
Nach 16 Jahren – seit der WM 2010 in Südafrika, wo Paraguay sensationell das Viertelfinale erreichte – steht das Team aus Südamerika wieder in einer Endrunde. Und was für eine Rückkehr! Die Leistung gegen Deutschland war von einer taktischen Disziplin und einem unbändigen Willen geprägt, der die deutsche Mannschaft überraschte und überforderte. Ein Triumph, der in Paraguay für riesige Freude sorgt und den Namen Orlando Gill in goldener Schrift verewigt.
Die deutsche Mannschaft hingegen muss eine bittere Pille schlucken. Nach dem 7:1 gegen Curazao, das vielen wie ein Märchenvortspiel erschien, offenbarte das Team von Nagelsmann deutliche Schwächen. Die Dominanz im Ballbesitz (244 Ballbesitz zu 31 der Paraguayer in der 35. Minute!) war wertlos, die Kreativität fehlte, und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Ein Fußballspiel im eigentlichen Sinne war es lange Zeit nicht. Es ist eine beunruhigende Entwicklung für den deutschen Fußball, der nach dem enttäuschenden Ausscheiden bei den letzten Weltmeisterschaften dringend eine Erfrischung braucht.

Kontroverse szene im strafraum
Das Spiel wurde durch eine strittige Szene in der Nachspielzeit (102. Minute) zusätzlich aufgewühlt. Ein Foul an Orlando Gill durch Antonio Rüdiger führte zu einem umstrittenen Elfmeter für Paraguay, den Canale sicher verwandelte. Die Entscheidung des marokkanischen Schiedsrichters Jalal Jayed, unterstützt durch den VAR, wird von vielen deutschen Fans als ungerecht empfunden. Auch wenn der Regelmechanismus eindeutig auf einen Foul hinweist, bleibt der Eindruck bestehen, dass die Entscheidung zu hart war – Gill schien selbst nicht zu protestieren.
Almiróns Rückkehr und Tahs Patzer: Die Rückkehr von Almirón nach seiner Sperre war spürbar. Sein trickreicher Dribbling und seine Beteiligung am entscheidenden Tor zeigten seine Klasse. Auf der anderen Seite darf sich Jonathan Tah den Patzer im Strafraum anrechnen, der den Ausschlag gab.
Die deutsche Mannschaft präsentierte sich in einem Zustand der Orientierungslosigkeit. Die Taktik von Nagelsmann wirkte verunsichert, und die eingewechselten Spieler konnten das Blatt nicht wenden. Die Tatsache, dass Deutschland nach 12 Jahren wieder ein K.O.-Spiel bestreiten musste, offenbart den deutlichen Niedergang des einst so dominanten Teams. Die Erinnerungen an das Finale 2014, als Deutschland Argentinien mit einer Generation von Weltklassespielern (Neuer, Lahm, Boateng, Hummels, Schweinsteiger, Müller, Kroos, Özil, Klose, Götze) besiegte, scheinen weit entfernt.
Die Elfmeter-Lotterie, die letztlich Paraguay in das Achtelfinale brachte, war ein nervenaufreibendes Spektakel. Fehler auf beiden Seiten, inklusive eines unglücklichen Fehlers von Sanabria, sorgten für zusätzliche Spannung. Am Ende war es Canale, der den entscheidenden Elfmeter versenkte und Paraguay einen historischen Erfolg bescherte.
Die deutsche Mannschaft hat in diesem Turnier bewiesen, dass sie weit von ihrem früheren Glanz entfernt ist. Nagelsmann steht vor der großen Herausforderung, das Team neu zu formieren und eine neue Identität zu entwickeln. Die WM in den USA ist für Deutschland eine bittere Ernüchterung, die den deutschen Fußball vor eine schwere Zerreißprobe stellt.
