Schock in der verlängerung: torsperre für deutschland gegen paraguay!

Ein Drama geht auf! Deutschland scheiterte bei der WM in einer nervenaufreibenden Elfmeterentscheidung gegen Paraguay, nachdem ein vermeintlicher Siegtreffer in der Verlängerung durch den Videobeweis annulliert wurde. Die Entscheidung sorgte für kollektive Fassungslosigkeit in deutschen Reihen und ließ die Hoffnungen auf ein Weiterkommen im Regen baden.

Der moment, der alles veränderte

Der moment, der alles veränderte

Die 102. Minute – der Augenblick, in dem Jonathan Tah nach einer Ecke von Nathaniel Brown eigentlich zur deutschen Führung einköpfte. Der Jubel auf den Rängen erstarrte jedoch, als Tatiana Guzman, die Videoschiedsrichterin aus Nicaragua, die Situation überprüfte. Das Ergebnis: Ein Foul von Waldemar Anton am paraguayischen Torhüter Orlando Gill. Eine Entscheidung, die selbst erfahrene Schiedsrichterexperten in den Wahnsinn trieb.

Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed erklärte über die Lautsprecher im Stadion, dass Anton den Torwart bei dessen Versuch, den Ball zu spielen, behindert habe. Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte mit ungläubigem Kopfschütteln und einem bitteren Lächeln. Die Szene warf einen langen Schatten auf das weitere Spielgeschehen.

Kinhöfer am Mikrofon: „Die Entscheidung ist absolut nicht nachvollziehbar! Wir haben bei dieser WM schon deutlich andere Szenen gesehen, und der Torwart ist sofort wieder aufgestanden. Das ist kein Foul, da fehlen mir die Worte, auch um diese Stunde!“ Patrick Ittrich, der in der vergangenen Saison noch selbst in der Bundesliga pfeift, stimmte seinem Kollegen zu. Er betonte, dass der Schutz des Torhüters im Fünfmeterraum regeltechnisch nicht mehr existiert und dass Anton lediglich einen leichten Stoß versetzt habe, der keineswegs einen Elfmeter rechtfertigte.

„Er hat ihm nicht in den Arm gegriffen, er hat ihn nicht weggedrückt oder festgehalten. Er hat tendenziell ein bisschen geschoben. Das ist im Rahmen, aber nicht in der Form, dass man als Video-Assistent eingreifen muss“, erklärte Ittrich bei MagentaTV. Die Debatte entfacht sich: War es wirklich ein Foul, oder eine übertriebene Interpretation der Regeln durch den VAR?

Die deutsche Mannschaft musste letztendlich ein Elfmeterschießen über sich ergehen lassen, das mit 3:4 verloren ging. Ein verpasstes Chancen, die durch eine kontroverse Entscheidung in der Verlängerung maßgeblich beeinflusst wurde.

Die Niederlage gegen Paraguay markiert das frühe Aus für das DFB-Team bei dieser Weltmeisterschaft. Ein bitteres Ende einer ambitionierten Reise, die durch eine strittige Entscheidung im entscheidenden Moment jäh beendet wurde. Die Frage, die nun in den Köpfen vieler Fans bleibt: Wie hätte das Spiel ansonsten ausgegangen, wenn Torsperre für Tah nicht durch das Foul von Anton annulliert worden wäre?