Schock in atlanta: usbekistan verspielt congo den traum vom viertelfinale!

Ein dramatisches Spiel in Atlanta: Usbekistan hat die Demokratische Republik Kongo mit 3:2 besiegt und damit die Afrikaner aus dem Turnier geworfen. Für eine Stunde schien Fabio Cannavaros Team eine Sensation schaffen zu können, doch am Ende fehlte die nötige Konstanz.

Shomurodovs doppelschlag – ein trugbild?

Die Partie begann furios. Eldor Shomurodov, der bereits in der Vergangenheit für Klubs wie Genoa, Roma, Spezia und Cagliari spielte, brachte Usbekistan nach nur 21 Sekunden in Führung – allerdings aus Abseitsstellung. Doch nur neun Minuten später war es dann soweit: Nach einem brillanten Steilpass von Mozgovoy und einem cleveren Vorstoß von Fayzullaev lobte Shomurodov den Ball mit einem eleganten Lupfer über den herausgekommenen Torwart zum 1:0 in die Maschen. Wan-Bissaka, der kongolesische Verteidiger, hatte da zunächst etwas Pech.

Die Demokratische Republik Kongo, personifiziert durch Lumumba, der mit seinem Weltmeisterschaftsdebüt und den begeisterten Selfies der kolumbianischen Fans für Aufsehen sorgte, zeigte anfangs Verwunderung über die Energie und Entschlossenheit der Usbeken. Cannavaros Taktik, die auf eine stabile Defensive und schnelle Konter setzt, funktionierte ein ums andere Mal. Die Afrikaner hatten Mühe, die kompakte usbekische Mannschaft zu durchbrechen.

Die wende durch fehler und fragwürdige entscheidungen

Die wende durch fehler und fragwürdige entscheidungen

Doch dann kam die ungünstige Wende. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Kongo den Druck, und ein gravierender Fehler von Khusanov, dem Verteidiger von Manchester City, sollte das Spiel entscheiden. Bei einer Flanke von Mbuku vertrat Khusanov Wissa und leitete so den Elfmeter ein. Wissa ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher. Die Situation wurde noch dadurch verschärft, dass Schiedsrichter Zwayer eine strittige Entscheidung traf, indem er einen möglichen Foulspiel vor dem Elfmeter nicht erkannte.

Die Konsequenz: Der Kongo drückte nun auf das Gaspedal. Elia schoss, der Ball wurde von einem usbekischen Verteidiger abgelenkt und landete perfekt bei Mayélé, der zum 2:1 traf. Kurz darauf erhöhte Wissa auf 3:1 und machte den Sieg des Kongo perfekt.

Usbekistan reist zwar ohne Punkte ab, hat aber gezeigt, dass man trotz drei Niederlagen eine respektable Leistung ablieferte. Eine Mannschaft mit Identität, Kompaktheit und einigen vielversprechenden Spielern.