Schock für eisenach: solàk bricht daumen, heinevetter verletzt!
Ein Debakel auf dem Feld und anschließend ein Horror im Krankenhaus – der ThSV Eisenach erlebt eine Woche, die man schnell vergessen möchte. Die deutliche 26:35-Niederlage gegen Hannover-Burgdorf war schon ein Tiefpunkt, doch die Verletzungen von zwei Leistungsträgern am Ende des Spiels lassen die Stimmung im Verein weiter sinken.

Zwei stars, zwei schicksale
Die Bilder, die Silvio Heinevetter am Abend postete – beide Hände dick bandagiert, ein tapferes Lächeln – konnten die bittere Realität nicht verschleiern. Der Torhüter-Idol zog sich einen Fingerbruch zu, eine schmerzhafte, aber hoffentlich überwindbare Verletzung. Doch der Schock lag bei Dominik Solàk. Der Rückraum-Star erlitt einen Daumenbruch, der womöglich eine Operation erforderlich macht. René Witte, Geschäftsführer des ThSV, zeigte sich sichtlich besorgt: „Wir hoffen, dass Dominik nicht allzu lange ausfällt. So gut sah die Verletzung eben nicht aus.“
Die Ausfallzeit von Heinevetter wird auf etwa eine Woche geschätzt, was aufgrund der bevorstehenden Länderspielpause verkraftbar ist. Für Solàk hingegen wird es deutlich länger werden. Die genaue Dauer hängt vom Heilungsprozess ab, aber mehrere Wochen Ausfallzeit sind realistisch. Das ist ein schwerer Schlag für den ambitionierten Handball-Bundesligisten.
Die Niederlage gegen Hannover-Burgdorf offenbarte bereits deutliche Schwächen im Spiel des ThSV Eisenach. Nun droht die personelle Misere die Situation weiter zu verschärfen. Ob die Mannschaft in der Lage sein wird, diese Doppelschläge zu verkraften und in den kommenden Spielen zu punkten, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Der ThSV Eisenach steht vor einer großen Herausforderung.
