Schock für den tennis-sport: evert kämpft erneut gegen krebs
Ein Schock für die Tenniswelt: Chris Evert, eine der größten Spielerinnen aller Zeiten, muss sich erneut einer Krebsbehandlung unterziehen. Die Nachricht, die sie gestern Abend über X (ehemals Twitter) bekannt gab, hat viele Fans und Weggefährten schockiert.

Die rückkehr der krankheit: was bedeutet das für evert?
Die 71-Jährige gab bekannt, dass ihre Erkrankung an Eierstockkrebs zurückgekehrt ist. Bereits im Januar 2022 wurde bei ihr diese Diagnose gestellt, und nach einer Operation und Chemotherapie schien sie die Krankheit besiegt zu haben. Ende 2023 folgte jedoch eine weitere Behandlung, und nun muss sie erneut kämpfen. „Eierstock-Krebs ist unbarmherzig“, schrieb Evert, „aber ich werde optimistisch bleiben und weiter diesen Kampf führen.“
Für dieses Jahr bedeutet das, dass die Tennis-Legende Wimbledon absagen muss und ihre beruflichen Verpflichtungen pausieren wird, um sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren. Das ist ein harter Schlag für eine Frau, die so viel für den Sport geleistet hat. Ihre Rivalität mit Martina Navratilova prägte das Damentennis der 1970er und 1980er Jahre – 14 Grand-Slam-Endspiele wurden zwischen den beiden ausgetragen, eine Ära voller Dramatik und außergewöhnlicher Leistungen.
Doch die persönliche Tragödie geht noch tiefer. Bereits im Februar 2020 verlor Evert ihre jüngere Schwester, Jeanne Evert Dubin, ebenfalls an Eierstockkrebs. Der Verlust eines so nahestehenden Familienmitglieds hat die Bedeutung des Kampfes gegen diese Krankheit für Evert noch einmal verstärkt.
Die Karriere von Chris Evert ist schlichtweg legendär. Zwischen 1974 und 1986 gewann sie jedes Jahr mindestens ein Grand-Slam-Turnier und sammelte insgesamt 18 Major-Titel. Bei 52 von 56 Grand-Slam-Turnieren erreichte sie mindestens das Halbfinale. Ihre Dominanz in den 1970er Jahren machte sie zu einer der prägendsten Figuren im Damentennis.
Die Tenniswelt steht nun zusammen, um Chris Evert Kraft und Unterstützung zu senden. Ihre Stärke und ihr Optimismus in dieser schweren Zeit sind ein Vorbild für uns alle. Der Sport verliert zwar vorerst eine wichtige Stimme, aber wir hoffen auf baldige und positive Neuigkeiten.
