Schmid verpasst deutschen major-triumph knapp
Philadelphia – Matti Schmid hat bei der PGA Championship 2026 die Chance auf den ersten deutschen Major-Sieg seit Martin Kaymer 2014 vergeben. Der 28-Jährige aus Herzogenaurach spielte zwar eine starke Schlussrunde, rutschte im Aronimink Golf Club aber letztendlich auf den vierten Platz ab.
Einwechslungen und verpasste gelegenheiten
Schmid präsentierte sich in seiner PGA-Championship-Premiere in blendender Form und erreichte mit Platz vier sein bestes Major-Ergebnis seiner Karriere. Nach einer 69er-Schlussrunde lag er nur vier Schläge hinter dem Engländer Aaron Rai, der sich den Sieg bei der 108. Auflage des prestigeträchtigen Turniers sicherte und dafür stolze 3,69 Millionen US-Dollar kassierte. Jon Rahm aus Spanien und Alex Smalley aus den USA belegten die Plätze zwei und drei.
Am Sonntag führte Schmid zeitweise allein an der Spitze, nachdem er bereits nach den ersten sechs Löchern drei Birdies erzielt hatte. Doch auf der „Back Nine“ konnte er das hohe Niveau nicht ganz halten. Das kostete ihn letztendlich den Sieg. Die Entscheidung lag in den letzten Löchern, wo Schmid einige entscheidende Schläge einbüßte, die Rai letztlich den Titel sicherten.

Weitere deutsche erfolge im schatten des fehlers
Stephan Jäger aus München zeigte ebenfalls eine starke Leistung und belegte mit einer 69er-Schlussrunde einen soliden 18. Platz. Auch Kaymer, der 2010 bereits einmal bei der PGA Championship triumphierte, zeigte sich verbessert und erreichte mit Rang 35 sein bestes Major-Ergebnis seit 2021. Seine Erfahrung und sein Können sind weiterhin eine Bereicherung für das deutsche Golfteam.
Die PGA Championship war mit einem Preisgeld von 20,5 Millionen US-Dollar dotiert und zog die weltbesten Golfer an. Schmid hat gezeigt, dass er zu dieser Elite gehört und in Zukunft sicherlich um den Major-Triumph kämpfen wird. Seine Leistung ist ein Hoffnungsschimmer für das deutsche Golf und ein Beweis für die harte Arbeit und das Talent der jungen Generation.
