Schmid trifft – und träumt von messi!
Romano Schmid hat nicht nur das erlösende erste WM-Tor für Österreich in 28 Jahren erzielt, sondern auch seine Bewunderung für Lionel Messi öffentlich zum Ausdruck gebracht. Ein Jubel, der mehr sagte als tausend Worte, und der zeigt: Der Traum lebt!
Ein tor für die ewigkeit – und ein denkmal für baumgartner
Die Szene wird in die österreichische Fußballgeschichte eingehen: Romano Schmid, der sich nach seinem Treffer kurz desorientiert zeigte, als er nach seinem verletzten Teamkollegen Christoph Baumgartner Ausschau hielt. Ein Moment der Ehrfurcht und Solidarität, der die enge Bindung innerhalb des Teams unterstreicht. Baumgartner, der sich im letzten Testspiel eine Verletzung zuzog, wird das Turnier zwar als Zuschauer verfolgen müssen, doch seine Worte an Schmid vor dem Spiel – „Zeig, was du kannst! Glaub an dich!“ – hallten wider und dürften zum Erfolg beigetragen haben.

Der „alpen-messi“ und seine vorbilder
Schmid selbst nimmt die Bezeichnung „Alpen-Messi“ mit Humor. „Das hat wohl mehr mit meiner Größe als mit meinem Spiel zu tun“, schmunzelt er. Doch die Ähnlichkeiten in der Spielweise sind unverkennbar: Schmid ist ein quirliger Offensivspieler, der mit seinen Laufwegen und Pässen permanent die gegnerischen Linien aufbricht. Er ist kein reiner Torjäger wie Messi, dennoch rechnet er sich mit seinem Team gegen Argentinien zu einer Überraschung.
„Wenn wir an unser Limit kommen, können wir jedem Gegner wehtun“, betont Schmid. Das Team ist euphorisiert, und der Auftakt gegen Jordanien, der mit 3:1 gewonnen wurde, war der perfekte Start in das Turnier. Es gibt nichts Schöneres, als die Begeisterung der Fans zu spüren, die ganze Schulklassen in Turnhallen nächtigen, um ihre Helden live zu erleben.

Die nächste hürde: argentinien und der unaufhaltsame messi
Am Montag trifft Österreich auf den amtierenden Weltmeister Argentinien – ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die österreichischen Spieler alles geben müssen, um eine Chance auf den Gruppensieg zu haben. Und dann ist da noch Lionel Messi, der „beste Spieler, den es vielleicht jemals geben wird“, wie Schmid begeistert erklärt. Es wird ein Duell der Giganten, ein Test für die österreichische Mannschaft und eine Chance, die Welt zu zeigen, was in ihnen steckt.
Die Herausforderung ist groß, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit Leidenschaft, Kampfgeist und einer Prise „Alpen-Messi“-Magie will Österreich für Furore sorgen. Denn wie Schmid so treffend sagt: „Wir haben nichts zu verlieren, außer vielleicht unsere Träume.“
