Schiedsrichter zwayer: krämpfe überschatten wm-debüt!
Ein Schreckmoment für den deutschen Fußball: Felix Zwayer, der Berliner Schiedsrichter, musste während seines WM-Debüts behandelt werden. Die Bilder, wie der 45-Jährige mit Krämpfen am Boden lag, gingen um die Welt und sorgten für Gesprächsstoff.

Ein starker auftritt mit einem bitteren nachgeschmack
Zwayer leitete das Spiel zwischen den USA und Australien. Bis zu diesem Moment hatte er eine solide Leistung gezeigt, mit einer klaren Linie und einer beachtlichen Anzahl an Verwarnungen – sieben Gelbe Karten, mehr als jeder andere Schiedsrichter bei diesem Turnier bisher. Patrick Ittrich, Fußball-Experte, lobte seine Leistung und betonte, dass Zwayer viel investiert und gute Entscheidungen getroffen habe. Doch der Moment der Krämpfe wirft nun Fragen auf.
Die Ursache für die Krämpfe ist noch unklar, Magnesium, verabreicht von der vierten Offiziellen Katia Garcia, schien Zwayer kurzfristig zu helfen. Ob er für weitere Einsätze zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Ein herber Schlag für den deutschen Unparteiischen, der sich bisher einen guten Eindruck verschafft hatte.
Es ist bezeichnend, dass selbst Jürgen Klopp, der vor dem Spiel die Kriterien für weitere Einsätze thematisierte, Zweifel äußerte. “Wir hatten doch darüber gesprochen: Was muss ein Schiedsrichter tun, um weitere Spiele zu kriegen? Ich würde jetzt einfach mal annehmen, dass das nicht dazu beiträgt”, so Klopp bei MagentaTV. Die FIFA hatte aber bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sie verletzte Schiedsrichter nicht einfach disqualifiziert, wie der Fall von Facundo Tello bei der Qualifikation demonstrierte.
Die Hoffnung bleibt: Zwayer könnte trotz des Zwischenfalls die Chance erhalten, weitere Spiele bei diesem außergewöhnlich langen WM-Turnier zu leiten. Ob dies geschieht, wird die kommenden Tage zeigen.
