Schalke kehrt zurück: ewige tabelle zeigt überraschende stabilität

Gestern Abend tobte die Arena, als der FC Schalke 04 den Aufstieg in die Bundesliga feierte. Doch während die Fans den Sieg genossen, offenbarte die ewige Bundesliga-Tabelle ein interessantes Detail: Auch nach zwei Jahren in der Zweitklassigkeit gehört Schalke zu den Top-Klubs der deutschen Fußballgeschichte.

Die königsblauen im historischen vergleich

Die königsblauen im historischen vergleich

Die Zahlen lügen nicht: Schalke 04 belegt mit 2563 Punkten aus 1832 Spielen den neunten Rang in der ewigen Bundesliga-Tabelle. Ein Schnitt von 1,4 Punkten pro Spiel – eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Schalker zwischen 2022 und 2024 in der 2. Bundesliga verbracht haben. Es ist fast schon ironisch, dass der Verein, der so leidenschaftlich nach oben kämpfte, in der ewigen Rangliste immer noch so weit oben steht.

Vor zwei Jahren, als der Abstieg direkt wieder folgte, rangierten die Knappen noch zwei Positionen besser. Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen haben Schalke in der Zwischenzeit überholt – wobei die Werkself am Samstag mit einem 3:0-Sieg gegen RB Leipzig einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausarbeitete. Das zeigt, wie eng es zu Spitzen in der Bundesliga wirklich ist.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Konkurrenz. Der 1. FC Köln, aktuell Zehnter, versucht zwar, den Rückstand von 47 Zählern auf Schalke zu verkürzen, doch die Knappen haben bereits 2013/14 den Effzeh überholt und diesen Platz lange gehalten.

In der 2. Bundesliga hat Schalke in acht Saisons den Aufstieg auf Platz 38 geschafft. Die Tordifferenz von plus 177 offenbart, dass die Schalker in der Regel zu den stärksten Teams der Liga gehörten. Nur der 1. FC Köln kann in dieser Disziplin mithalten. Die SpVgg Greuther Fürth führt die Liste an, muss sich aber vor einem ähnlichen Abstieg wie Schalke hüten – in die andere Richtung, wohlgemerkt.

Der Aufstieg ist eine Befreiung, aber auch eine neue Herausforderung. Schalke muss sich nun in der Bundesliga beweisen und zeigen, dass die vergangene Saison keine Eintagsgeschichte war. Die Fans dürfen optimistisch sein, aber auch realistisch bleiben. Denn der Kampf um die Liga-Zugehörigkeit beginnt erst jetzt wieder von Neuem.