Schalke kämpft weiter: protest gegen fehlentscheidung im elversberg-spiel!
Garmisch-Partenkirchen – Die Aufregung um die Gelb-Rote Karte für Moussa Ndiaye beim 2:1-Sieg gegen Elversberg ist noch lange nicht abgeklungen. Schalke 04 hat Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingelegt und setzt alles daran, die vermeintliche Sperre für das kommende Spiel gegen Preußen Münster abzuwenden. Ein klarer Fehltritt des Schiedsrichters könnte den FC Schalke 04 entscheidend voranbringen.

Die strittige szene: wer foult wen?
Die Entscheidung von Schiedsrichter Michael Bacher, Ndiaye in der 51. Minute des Spiels vom Platz zu schicken, sorgte für massive Verwirrung. Die Fernsehbilder zeigen eindeutig, dass nicht Ndiaye den Stürmer Lukas Petkov gefoultet hat, sondern Petkov den Schalker Verteidiger unabsichtlich auf den Fuß trat. Ein regelwidriges Verhalten, das aber dem Angreifer zuzuschreiben ist, nicht dem Verteidiger.
Das Problem: Der VAR blieb untätig. Nach den aktuellen Richtlinien darf sich der Video-Assistent (VAR) bei einer Ampelkarte nicht einschalten. Insofern war die Entscheidung des Schiedsrichters, trotz der eindeutigen Bilder, Bestand. Doch Schalke 04 weigert sich, dies einfach hinzunehmen. Mit einem Einspruch beim DFB hofft der Tabellenführer nun auf eine vollständige Freispruchung für seinen Verteidiger.
Es ist bereits der zweite Einspruch innerhalb von nur vier Wochen. Vor kurzem wurde die Sperre von Edin Dzeko, der nach einem Foulspiel glatt rot gesehen hatte, von zwei auf ein Spiel reduziert. Der vorsitzende Richter Stephan Oberholz hatte damals von einem
