Tottenham am abgrund? tränen und kritik nach neuer niederlage!

Ein Schock für die Spurs: Tottenham Hotspur, frischgebackener Europa-League-Sieger, droht nach 34 Jahren in der Premier League der Abstieg in die zweite Liga. Das 0:1 gegen Sunderland am Wochenende war nur der jüngste Tiefpunkt einer katastrophalen Saison, die nun in einem schrecklichen Finale enden könnte.

Kapitän romero: kampfgeist oder falsches signal?

Die Bilder sprechen Bände: Kapitän Cristian Romero, normalerweise ein Kämpfer vor dem Herrn, brach nach der 0:1-Niederlage in Tränen aus. Während die Verletzung, die ihn in der 70. Minute vom Feld trug, Schmerzen verursachte haben mag, sorgte das Ausmaß der Reaktion für Diskussionen. Ben Foster, ehemaliger englischer Torwart und heutiger BBC-Experte, zeigte sich wenig beeindruckt: „Romero ist wahrscheinlich der Einzige in dieser Mannschaft, der Charakter, Kampfgeist und Entschlossenheit besitzt. Aber Tränen als Kapitän? Das sendet meiner Meinung nach das falsche Signal.“

Die Kritik an Romeros Verhalten ist rau: Er stand in seinem 23. Saisonspiel zum 22. Mal in der Startelf – ein Beweis seines grundsätzlichen Wertes für die Mannschaft. Doch der entscheidende Gegentreffer durch Nordi Mukiele, ehemaliger Bundesliga-Star, in der 61. Minute, den Micky van de Ven noch ablenkte, offenbarte erneut die Defensivschwächen der Spurs. Der Zusammenbruch des Teams danach, verstärkt durch Romeros Tränen, wirkte demoralisierend.

Trainer Ange Postecoglou scheint ebenfalls besorgt. „Wir müssen die nächsten Tage abwarten. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes. Er ist ein Schlüsselspieler für uns. Er ist ein guter Kerl und ein guter Spieler mit einer starken Persönlichkeit. Wir brauchen ihn, um die Saison zu Ende zu bringen.“ Die Frage ist, ob die Spurs ohne ihren Kapitän und unterm Strich auch ohne jeglichen Kampfgeist die Wende schaffen können.

Die Lage ist ernst: Mit nur 30 Punkten aus 32 Spielen stehen die Spurs auf dem 18. Platz der Premier League. Sechs Spiele verbleiben, und die Konkurrenz schläft nicht. Die Fans bangen um den Verbleib in der höchsten englischen Spielklasse – ein Szenario, das vor Saisonbeginn kaum jemand für möglich gehalten hätte. Aber die Realität ist hart, und die Tränen des Kapitäns sind ein Spiegelbild der verzweifelten Situation.

Van der vaart und gullit schlagen scharf zu

Van der vaart und gullit schlagen scharf zu

Neben Foster äußerten auch andere Experten ihre Kritik. Rafael van der Vaart und Ruud Gullit prangerten die mangelnde Konstanz und den fehlenden Willen zum Sieg in der Mannschaft an. Der Ex-Leipziger Xavi Simons wurde ebenfalls in die Mühle geworfen. Die Kritik ist unerbittlich und zeigt, wie weit die Spurs von ihren Ansprüchen entfernt sind.

Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Wie schwer ist Romeros Verletzung? Kann er dem Team in den wichtigen Spielen helfen? Und vor allem: Kann Tottenham seine Abwärtsspirale stoppen und den Abstieg verhindern? Die Antwort wird die Premier League in Atem halten.