Sc freiburg: wut als treibstoff für das europa-league-finale?
Die Enttäuschung über das verlorene Spiel gegen Bayern München sitzt tief, doch der SC Freiburg scheint sie in einen unbändigen Entschluss verwandelt zu haben. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster will die bittere Niederlage als Katalysator nutzen, um im Viertelfinale der Europa League gegen Celta VigoGeschichte zu schreiben.
Ein blick zurück: die verlorene führung gegen die bayern
Der Sport-Club hatte gegen die Bayern eine beeindruckende Leistung gezeigt, führte bis zur 80. Minute mit 2:0, bevor das Team dann doch noch das Ruder verlor. Lukas Höler, der Angreifer des SC Freiburg, betonte: „Es ist nicht schlecht, wenn man mit etwas Wut im Bauch das nächste Spiel bestreiten kann. Aber wir nehmen auch viel Positives mit.“ Er zeigte sich überzeugt, dass die Mannschaft aus ihrer Leistung gelernt hat und auch gegen Celta Vigo ein starkes Spiel abliefern wird.

Schuster: die messlatte liegt hoch
Trainer Julian Schuster stimmte zu, dass die Leistung gegen Bayern eine hohe Messlatte für die Zukunft gesetzt habe. „Bei aller Enttäuschung habe das Team so viele Dinge gut umgesetzt“, sagte er. Allerdings betonte er auch, dass die Mannschaft die Enttäuschung schnell abgehakt habe, um sich voll auf das bevorstehende Spiel zu konzentrieren. „Wenn wir im Viertelfinale stehen, genießen wir nicht den Moment und sagen, wir haben Historisches erreicht“, so Schuster. Seine Mannschaft habe das klare Ziel, weiterzukommen und sei sich bewusst, was dafür notwendig ist.
