Sané: matthäus schimpft, aber sieht auch licht!

Die Kritik an Leroy Sané reißt nicht ab, und Lothar Matthäus schwingt mit. Der Rekordnationalspieler kann den Unmut über die Leistungen des Offensivspielers bei der WM gut verstehen, mahnt aber auch zur Geduld. Denn: Das volle Potenzial des Galatasaray-Profis ist bei der aktuellen Nationalmannschaftsära noch lange nicht ausgeschöpft.

Ein schatten seiner selbst? die erwartungen an sané

„Natürlich ist das nicht das, was wir von Sané erwarten“, so Matthäus bei RTL/ntv. „Wir erwarten Dribblings, Abschlüsse und Tore. Da ist einfach zu wenig gekommen. Und deswegen steht er auch teilweise zu Recht in der Kritik.“ Der frühere Münchner wirke derzeit „nicht der Spieler, den wir schon häufiger gesehen haben“, verweist dabei insbesondere auf das WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei (6:0), in dem Sané seine Klasse demonstrierte. Ein solches Spiel müsse er wieder zeigen, um die Kritik von außen abzuwenden. Das ist ihm bisher nicht gelungen.

Doch Matthäus relativiert auch: „Er hat Ansätze gehabt, er ist fleißig. Das muss man anerkennen. Auch nach vorne ist er mutig, trifft aber häufig die falschen Entscheidungen.“ Seine Defensivarbeit gegen die Elfenbeinküste sei hingegen positiv hervorzuheben.

Nicht nur sané: dfb-offensive im tief

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Die Problematik beschränkt sich Matthäus zufolge jedoch nicht auf Sané. „Es sind andere auch da, die bisher noch nicht ihre Leistung gebracht haben, wie wir das von ihnen erwartet haben.“ Er nennt Musiala und Wirtz als Beispiele, bei denen